Erfurt-Profi Hajrulla formuliert Meisterziel trotz Rückstand – Trainer Gerber bleibt zurückhaltend
Erfurt-Profi Hajrulla: „Mein Ziel ist die Meisterschaft“

Erfurt-Profi Hajrulla formuliert Meisterziel trotz Rückstand – Trainer Gerber bleibt zurückhaltend

Der FC Rot-Weiß Erfurt feierte am vergangenen Freitagabend einen wichtigen 3:2-Auswärtssieg in Magdeburg. Dabei glänzte Angreifer Romario Hajrulla (27) mit einer herausragenden Leistung und traf doppelt. Nach seiner abgesessenen Drei-Spiele-Sperre kehrte der Offensivspieler direkt in Topform zurück und machte eine klare Ansage an die Konkurrenz.

Persönliches Ziel: Meisterschaft mit Erfurt

„Mein persönliches Ziel ist es, Meister zu werden“, erklärt Hajrulla nach dem Sieg. Der FC Rot-Weiß Erfurt liegt aktuell als Dritter in der Tabelle, hat jedoch bereits neun Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter Lok Leipzig und vier Punkte auf den Verfolger Carl Zeiss Jena. Trotz dieser Lücke zeigt sich der 27-Jährige optimistisch und betont: „Ich möchte, dass wir ein Topteam sind, das um die Meisterschaft spielen kann. Jeder gibt dafür sein Bestes.“

Der Dreier in Magdeburg sei wichtig gewesen, um Druck nach oben auszuüben. „Wir wollen nicht arrogant klingen, schauen wirklich nur von Woche zu Woche“, so Hajrulla weiter. In der Partie bewies er seine Qualität als Unterschiedsspieler, als er nach einem Rückstand das Spiel mit zwei Toren binnen 130 Sekunden drehte. „Vielleicht war es mein schnellster Doppelpack meiner Karriere“, sagt er lachend.

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Trainer Gerber dämpft die Erwartungen

Während Hajrulla offensiv agiert, bleibt Cheftrainer Fabian Gerber (46) zurückhaltend. Zuletzt wollte er nichts vom Aufstiegskampf im Steigerwaldstadion wissen und sagte gegenüber Medien: „Wir sind kein Titelkandidat!“ Diese Aussage steht im Kontrast zu den Ambitionen seines Angreifers. Bislang mauerte der RWE in Sachen Titelambitionen, doch Hajrulla zeigt sich sowohl auf dem Platz als auch in der Zielstellung offensiv.

Der Sieg in Magdeburg habe eine enorme Bedeutung, betont Hajrulla: „Um mit Selbstvertrauen in die nächsten Spiele zu gehen.“ Am Samstag (14 Uhr) geht es im heimischen Steigerwaldstadion weiter, dann empfängt Erfurt den Neuling BFC Preussen. Dieser soll nicht zum Stolperstein der Erfurter Ambitionen werden.

Obwohl neun Punkte Rückstand ein dickes Brett sind, ist Lok Leipzig in dieser Saison nicht unverwundbar. Hajrulla und seine Mannschaftskollegen wollen Woche für Woche ihr Bestes geben und hoffen, den Druck auf die Konkurrenz aufrechtzuerhalten. Die kommenden Spiele werden zeigen, ob die Meisterträume des Erfurt-Profis Realität werden können.

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