Vom Spielertrainer zum Chefcoach: Ostrzoleks Karrieresprung in die Viertliga
Matthias Ostrzolek (35) steht vor einem bedeutenden Karriereschritt in seiner Fußballlaufbahn. Der ehemalige Bundesliga-Außenverteidiger, der unter anderem für Hannover 96, den Hamburger SV und den FC Augsburg aktiv war, wird seine aktive Spielerkarriere im Sommer beenden und eine neue Herausforderung als Cheftrainer antreten.
Wechsel zum Traditionsverein SV Wacker Burghausen
Ab der Saison 2026/2027 übernimmt Ostrzolek das Traineramt beim SV Wacker Burghausen, einem Traditionsklub in der Regionalliga Bayern. Der Verein hat dem 35-Jährigen einen Vertrag bis zum Sommer 2028 angeboten, den Ostrzolek bereits unterschrieben hat. Damit tritt er die Nachfolge von Lars Bender (36) an, der sich nach der aktuellen Spielzeit neu orientieren möchte.
Seit 2023 war Ostrzolek bereits als Spielertrainer bei Schwaben Augsburg in der Regionalliga Bayern tätig. Diese Doppelrolle wird er nun zugunsten einer vollständigen Trainerposition aufgeben. „Mir wurde von Anfang an ein klares Bild davon vermittelt, wohin der Verein sportlich steuern möchte, und genau deshalb freue ich mich sehr auf diese Aufgabe“, erklärt Ostrzolek zu seiner Entscheidung.
Ambitionierte Ziele und moderne Spielphilosophie
Der neue Trainer bringt nicht nur seine Erfahrung aus 196 Bundesliga-Spielen mit, sondern hat auch konkrete Vorstellungen von seiner Arbeit: „Als Trainer ist es mein Anspruch, die Mannschaft auf dem Platz weiterzuentwickeln, das definitiv vorhandene Potenzial optimal zu nutzen und gemeinsam mit Spielern, Staff, dem Vereinsumfeld und den Fans die ambitionierten sportlichen Ziele konsequent zu verfolgen.“
Die Verantwortlichen des SV Wacker Burghausen zeigen sich überzeugt von ihrer Personalentscheidung. Vereinsboss Andreas Huber (37) betont: „Mit der Verpflichtung gewinnen wir einen jungen und ambitionierten Trainer, der gleichzeitig auch unsere sportliche Vision teilt. Matthias bringt als ehemaliger Profi nicht nur wertvolle Spieler-Erfahrungen mit, sondern steht auch für eine moderne Spielphilosophie und hat eine klare Vorstellung von Teamentwicklung.“
Brisantes Aufeinandertreffen vor dem Wechsel
Eine besondere Brisanz erhält die Situation durch ein bevorstehendes Spiel: Am 18. April trifft Ostrzolek mit seinem aktuellen Verein Schwaben Augsburg auf seinen zukünftigen Arbeitgeber SV Wacker Burghausen. Der angehende Trainer hat dabei durchaus klare Absichten – er möchte seinen künftigen Verein mit einer Auswärtspleite nach Hause schicken, bevor er im Sommer offiziell die Trainerposition übernimmt.
Ostrzolek blickt mit großer Vorfreude auf seine neue Aufgabe: „Ich bin voller Vorfreude darauf, ab Sommer mit voller Energie in Burghausen loszulegen und den SV Wacker Burghausen weiter voranzubringen.“ Der Verein seinerseits ist überzeugt, mit Ostrzolek den richtigen Mann gefunden zu haben, um die ambitionierten sportlichen Ziele der kommenden Jahre zu verwirklichen.



