Erneuter Pyro-Ärger: FC Bayern Amateuren droht zweiter Punktabzug der Saison
Der FC Bayern München steht erneut im Fokus negativer Schlagzeilen aufgrund von Pyrotechnik-Vorfällen seiner Anhänger. Bei der Regionalliga-Partie der Amateurmannschaft des deutschen Rekordmeisters bei Wacker Burghausen zündeten Fans der Münchner kurz vor Spielende mehrere pyrotechnische Gegenstände, was zu einer erheblichen Spielunterbrechung führte.
Spielunterbrechung und späte Entscheidung
Schiedsrichter Manuel Steigerwald sah sich aufgrund der massiven Pyro-Aktion gezwungen, die Begegnung beim Stand von 0:0 kurz vor Abpfiff für mehrere Minuten zu unterbrechen. Nach Wiederaufnahme des Spiels stand eine außergewöhnlich lange Nachspielzeit von 16 Minuten auf der Anzeigetafel, die Wacker Burghausen in der 13. Minute der Nachspielzeit durch Noah Agbaje zum 1:0-Siegtreffer nutzte.
Bereits Vorgeschichte mit Sanktionen
Bereits im Februar mussten die Bayern-Amateure für das Verhalten ihrer Anhänger beim Spiel gegen Wacker Burghausen am 5. Dezember 2025 eine Geldstrafe in Höhe von 26.000 Euro sowie einen Punktabzug hinnehmen. Damals hatten Bayern-Fans wiederholt Pyrotechnik gezündet und damit sogar Spieler auf dem Platz gefährdet, was zu zweimaligen Spielunterbrechungen führte. Laut Bayerischem Fußball-Verband handelte es sich dabei bereits um den zehnten Verstoß des Münchner Anhangs in der laufenden Saison.
Wiederholungstäter mit Konsequenzen
Schon in der Saison 2024/25 wurde den Bayern-Amateuren wegen Pyro-Ärger der Fans beim Auswärtsspiel in Schweinfurt ein Punkt abgezogen. Die erneuten Ausschreitungen in Burghausen lassen nun einen weiteren Punktabzug und eine erhebliche Geldstrafe erwarten. Die zweite Mannschaft des FC Bayern, die derzeit den siebten Rang in der Regionalliga Bayern belegt, muss sich auf erhebliche sportliche und finanzielle Konsequenzen einstellen.
Die wiederholten Vorfälle werfen Fragen zur Fan-Kontrolle und Sicherheitsmaßnahmen bei Spielen der Bayern-Amateure auf. Der Bayerische Fußball-Verband wird voraussichtlich in Kürze über die konkreten Sanktionen entscheiden, wobei angesichts der Vorgeschichte mit strengen Strafen zu rechnen ist.



