FC Bayern: Interne Lösung statt Eichhorn-Transfer? Kaderplanung für das Mittelfeld
FC Bayern: Interne Lösung statt Eichhorn-Transfer?

FC Bayern: Interne Lösung statt Eichhorn-Transfer? Kaderplanung für das Mittelfeld

Eine der spannendsten Kader-Entscheidungen beim FC Bayern München im kommenden Sommer dreht sich um die Frage, wer im zentralen Mittelfeld die Lücke füllen soll, die Leon Goretzka mit seinem ablösefreien Abschied hinterlässt. Joshua Kimmich und Aleksandar Pavlovic haben sich als erste Wahl etabliert, während Tom Bischof als eines der größten deutschen Mittelfeldtalente im Hintergrund wartet.

Konkurrenz und finanzielle Risiken

Sportvorstand Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund planen gemeinsam mit Trainer Vincent Kompany den Kader und werden einen weiteren Spieler fürs Zentrum als Goretzka-Ersatz verpflichten. In den letzten Monaten kursierten Gerüchte über einen möglichen Wechsel von Kennet Eichhorn, dem 16-jährigen Juwel von Hertha BSC, zum FC Bayern. Laut Medienberichten soll Eberl besonders von dem Youngster angetan sein.

Doch nach aktuellen Informationen ist ein Eichhorn-Deal unwahrscheinlich. Die festgeschriebene Ablösesumme von etwa zwölf Millionen Euro erscheint den Münchnern zu hoch, obwohl der deutsche U17-Nationalspieler bereits einen Marktwert von 20 Millionen Euro hat. Bislang kam Eichhorn jedoch nur in der 2. Liga zum Einsatz, seine Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen, und Schwankungen sind zu erwarten. Intern gibt es keine Mehrheit für diesen Transfer, der finanzielle Risiken birgt.

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Interne Talente als Alternative

Der FC Bayern verfügt im eigenen Nachwuchs über spannende Spieler für die Position im zentralen Mittelfeld. David Santos Daiber hat in dieser Saison unter Kompany in der Bundesliga debütiert und soll laut Sky einen langfristigen Profivertrag erhalten, möglicherweise gefolgt von einer Leihe im Sommer. Ähnlich verhält es sich mit Felipe Chávez, der seit der Winterpause an den 1. FC Köln verliehen ist. Die Kölner haben eine Kaufoption, Bayern kann Chávez jedoch 2027 und 2028 für eine vergleichsweise geringe Millionensumme zurückkaufen.

Dieses Modell wenden die Münchner auch bei Noel Aseko an. Der 20-Jährige ist bis Saisonende an Hannover 96 verliehen und hat überzeugende Leistungen gezeigt. Hannover kann Aseko dank einer Kaufoption von einer Million Euro fest verpflichten, doch Bayern hat sich ein Rückkaufrecht für 2,5 Millionen Euro gesichert. Nach aktuellen Informationen deutet viel darauf hin, dass Aseko im Sommer zurückkehren wird.

Perspektiven und Signale

Vor einer endgültigen Entscheidung soll ein Gespräch zwischen Aseko und Cheftrainer Kompany stattfinden, in dem es um die Perspektive des Mittelfeldakteurs geht. Asekos Vorteil liegt darin, dass er auch als Außenverteidiger aushelfen kann. Es scheint, dass Bayern auf eine interne Lösung setzt und nicht auf Eichhorn, was ein positives Signal an den eigenen Campus senden würde.

Während Konrad Laimer wohl weiter als Außenverteidiger gebraucht wird, müssen die Verantwortlichen noch über die Vertragsverlängerung von Raphael Guerreiro entscheiden, der zuletzt nur selten zum Einsatz kam. Die Kaderplanung des FC Bayern bleibt somit eine komplexe Aufgabe, bei der interne Talente eine zentrale Rolle spielen könnten.

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