Triple-Traum des FC Bayern nach dramatischem CL-Aus geplatzt
FC Bayerns Triple-Traum nach CL-Aus geplatzt

Der Triple-Traum des FC Bayern ist geplatzt. Die Mannschaft von Vincent Kompany musste sich im Champions-League-Halbfinale dem Titelverteidiger Paris Saint-Germain geschlagen geben. Nach einem 1:1 (0:1) im Rückspiel in München reichte die Leistung nicht, um die 4:5-Hinspielniederlage auszugleichen. Insgesamt unterlagen die Bayern mit 5:6 nach Hin- und Rückspiel.

Blitzstart und späte Hoffnung

Die Gäste aus Paris erwischten einen perfekten Start. Bereits in der 3. Minute traf Ousmane Dembélé nach einer mustergültigen Vorlage von Khvicha Kvaratskhelia und knallte den Ball unter die Latte. Es war das drittschnellste Gegentor der Bayern in der Königsklasse. Lange Zeit fanden die Münchner kein Mittel gegen die gut organisierte Defensive von PSG. Erst tief in der Nachspielzeit der zweiten Halbzeit erzielte Harry Kane per Elfmeter den Ausgleich (90.+4) und entfachte noch einmal kurzzeitig Hoffnung. Doch der Treffer kam zu spät, das Aus war besiegelt.

Schiedsrichter-Entscheidungen sorgen für Aufregung

Bereits in der ersten Halbzeit sorgten zwei strittige Schiedsrichter-Entscheidungen für große Aufregung bei den Bayern. In der 29. Minute dribbelte Konrad Laimer gegen Nuno Mendes, der den Ball mit dem Arm berührte. Schiedsrichter Joao Pinheiro aus Portugal entschied jedoch auf Handspiel von Laimer und nicht auf Gelb-Rot für Mendes, der bereits verwarnt war. DAZN-Experte Sami Khedira kommentierte: „Da wurden die Bayern krass benachteiligt. Das ist für mich eine ganz klare Gelb-Rote Karte.“ Kurz darauf forderten die Bayern einen Elfmeter, nachdem der Ball im Strafraum an den Arm von Joao Neves gesprungen war. Pinheiro ließ nach kurzer Rücksprache mit dem Videoschiedsrichter weiterspielen. Diese Entscheidung war jedoch regeltechnisch korrekt: Laut IFAB liegt kein Handspiel vor, wenn ein Spieler von einem Schuss oder Kopfball eines Mitspielers am Arm getroffen wird, es sei denn, der Ball geht direkt ins Tor oder der Spieler erzielt unmittelbar danach ein Tor.

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Auch in der zweiten Halbzeit gab es Diskussionen. In der 85. Minute ging Harry Kane in aussichtsreicher Position zu Boden, doch Pinheiro entschied auf Freistoß für PSG. In der 88. Minute forderten die Bayern erneut einen Handelfmeter, der aber nicht gegeben wurde.

Double noch möglich, Triple-Traum geplatzt

Abseits der Schiedsrichter-Debatten stemmten sich die Bayern mit aller Kraft gegen das Aus, fanden aber kaum Lösungen gegen die gut geordnete Abwehr der Pariser. Der späte Treffer von Kane reichte nicht. So muss das Team von Vincent Kompany den Traum vom Triple begraben. Immerhin das Double ist noch möglich: Die Meisterschaft ist bereits gesichert, und am 23. Mai steht das DFB-Pokalfinale in Berlin gegen den VfB Stuttgart an. Der nächste Champions-League-Titel nach 2020 bleibt jedoch aus.

Finale in Budapest: PSG trifft auf Arsenal

Das Endspiel der Champions League findet am 30. Mai in Budapest (Ungarn) statt. PSG trifft dort auf den FC Arsenal, der sich im Halbfinale gegen Atlético Madrid durchsetzte.

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