FCK bei Hertha: Lieberknecht fordert Revanche für Pokal-Debakel und bessere Auswärtsleistung
FCK bei Hertha: Revanche für Pokal-Debakel gefordert

FCK bei Hertha: Lieberknecht fordert Revanche für Pokal-Debakel und bessere Auswärtsleistung

Der auswärtsschwache Fußball-Zweitligist 1. FC Kaiserslautern steht vor einer wichtigen Herausforderung in Berlin. Am Samstag (13.00 Uhr/Sky) tritt das Team von Trainer Torsten Lieberknecht bei Hertha BSC an, um nicht nur die Hoffnungen der Berliner auf eine Bundesliga-Rückkehr zu dämpfen, sondern vor allem die eigene miserable Auswärtsbilanz zu korrigieren. Für den FCK ist der Aufstieg in dieser Saison höchstwahrscheinlich nicht mehr realistisch, doch ein Sieg in der Hauptstadt wäre ein wichtiges Signal.

Fokus auf Einstellung und Anspannung

Trainer Torsten Lieberknecht hat nach dem letzten Spiel gegen Düsseldorf den Fokus direkt auf die anstehende Auswärtspartie gelegt. „Ich erwarte, dass wir die Einstellung, die innere Bereitschaft und die Anspannung, die wir zu Hause gezeigt haben, auch auswärts von Beginn an auf den Platz bringen“, betonte der FCK-Cheftrainer. Die Mannschaft soll die gleiche Entschlossenheit demonstrieren, die sie in heimischen Gefilden bereits unter Beweis gestellt hat.

Bittere Erinnerungen an das Pokal-Duell

Die Begegnung markiert bereits das dritte Aufeinandertreffen der beiden Teams in dieser Saison. Bisher verliefen beide Partien für Kaiserslautern negativ:

  • In der Hinrunde unterlagen die „Roten Teufel“ im Fritz-Walter-Stadion mit 0:1.
  • Noch deutlicher war die Niederlage im DFB-Pokal-Achtelfinale, als der FCK im Olympiastadion mit 1:6 unterging.
Lieberknecht räumte ein, dass diese Erfahrung präsent bleibt: „Da haben wir früh eine große Chance vergeben und durch individuelle Fehler den Gegner stark gemacht. Natürlich bleibt so ein Spiel im Kopf – und das soll es auch. Man darf es nicht verdrängen, aber auch nicht lähmend wirken lassen.“ Der Trainer betonte, dass seine Mannschaft aus den Fehlern lernen und es diesmal besser machen wolle.

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Personelle Lage und Ausblick

Personell steht Lieberknecht mit einer fast vollständig verfügbaren Mannschaft da. Lediglich der langzeitverletzte Angreifer Ivan Prtajin muss weiterhin pausieren. Diese Stabilität soll genutzt werden, um endlich die lang ersehnte Wende in Auswärtsspielen einzuleiten. Ein Erfolg in Berlin wäre nicht nur psychologisch wichtig, sondern könnte auch die verbleibende Saison positiv beeinflussen.

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