Seit über einem Jahr läuft sie nun schon: Nürnbergs schlimme Auswärts-Serie. Auch in Bielefeld (1:1) blieb der FCN nicht ohne Gegentor. Trainer Miroslav Klose (47) sieht psychologische Hürden.
Die Serie hält an
Das macht es schwierig, in der Fremde zu gewinnen. Zuletzt bei Arminia Bielefeld (1:1) reichte dem 1. FC Nürnberg eine 1:0-Halbzeitführung auswärts mal wieder nicht zum Sieg. In der Rückrunde passierte das Gleiche schon beim VfL Bochum (1:1) und bei Eintracht Braunschweig (1:1). Der Club ließ jeweils nach guter erster Halbzeit nach – und den Gegner zurück ins Spiel.
Trainer Klose analysiert
Trainer Miroslav Klose (47): „Aus psychologischer Sicht ist es ein Vorteil, wenn du führst. Aber wir müssen dazu kommen, dass wir das zweite Tor im richtigen Moment nachlegen. Das ist das, was bei uns der nächste Schritt ist.“ Denn Klose ist auch bewusst: In fremden Stadien ist sein Team immer für ein Gegentor gut.
Das letzte Mal, dass der FCN auswärts zu null spielte, war im März 2025 bei Preußen Münster (1:0). In den 19 Partien seitdem kassierten die Franken immer mindestens einen Gegentreffer.
Die letzten Chancen
Die letzten beiden Chancen, die Horror-Serie noch in dieser Saison zu beenden, hat der Club im Derby (3.5.) und in Hannover (17.5). Am Sonntag (13.30 Uhr) steht für Nürnberg aber erst mal das Heimspiel gegen Magdeburg an.



