Heidenheims Föhrenbach erleidet Nasenbeinbruch bei 3:3 in München
Föhrenbach: Nasenbeinbruch bei 3:3 in München

Die Schlussphase des wilden 3:3 (1:2) des 1. FC Heidenheim bei Bayern München war für die Gäste in doppelter Hinsicht schmerzhaft. Verteidiger Jonas Föhrenbach erlitt bei einem heftigen Zusammenprall mit seinem eigenen Torhüter Diant Ramaj eine Fraktur der Nase. Kurz darauf glich der Rekordmeister in der Nachspielzeit aus.

„Hat seine komplette Nase verloren“

Abwehrspieler Patrick Mainka kommentierte bei Sky: „Der Föhre hat seine komplette Nase verloren.“ Trainer Frank Schmidt bestätigte: „Die Nase ist gebrochen, ist durch.“ Mit einem Lächeln fügte er hinzu, er selbst sei das beste Beispiel dafür, wie eine Nase Jahre nach einer Fraktur aussehe. Dass Föhrenbach trotz der Verletzung noch einmal aufs Feld zurückkehrte und versuchte, die Führung über die Zeit zu retten, bezeichnete Schmidt als „Willen pur“. Er fragte sich: „Ich weiß nicht, wieso wir dieses Spiel am Ende nicht gewinnen können. Das ist Wahnsinn.“

„Unfassbar weh“

Mainka betonte: „Die Jungs haben alles auf dem Platz gelassen. Natürlich ist der Druck dann immer größer geworden und natürlich fällt es dann schwer.“ Er erinnerte an die Vorgabe vor dem Spiel: „Wir haben vor dem Spiel gesagt, dass es dieses Quäntchen Glück braucht. Dass es dann am Ende wieder der Innenpfosten ist und er ihm da reinkullert, ist Wahnsinn und tut unfassbar weh.“

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Die entscheidende Szene war ein Schuss von Michael Olise in der zehnten Minute der Nachspielzeit, der an den Pfosten, dann an den Rücken von Ramaj und schließlich über die Linie rollte. Schmidt, dessen Team bereits an diesem Wochenende absteigen könnte, zeigte sich trotzdem stolz: „Ich möchte keine negativen Vibes verspüren, ich bin unfassbar stolz. Keiner könnte sich beschweren, wenn wir hier 3:2 gewinnen.“

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