Werder-Boss Filbry enthüllt: Füllkrug initiierte Rückkehr-Gespräche selbst
Filbry: Füllkrug wollte selbst zu Werder zurück

Werder-Boss enthüllt Füllkrugs aktive Rolle bei Rückkehr-Gesprächen

Niclas Füllkrug durchlebt derzeit eine herausfordernde Phase in seiner Fußballkarriere. Diese schwierige Situation führte zeitweise zu Überlegungen über eine Rückkehr zu seinem früheren Verein Werder Bremen. Jetzt hat Klub-Boss Klaus Filbry ein bemerkenswertes Detail zu diesen Gesprächen preisgegeben, das die Initiative des Stürmers deutlich macht.

Füllkrugs Karriereverlauf und aktuelle Situation

Seit seinem Wechsel zu West Ham United im Sommer 2024 hat Niclas Füllkrug nicht mehr an seine starken Leistungen bei Borussia Dortmund oder zuvor bei Werder Bremen anknüpfen können. Diese Entwicklung veranlasste den Angreifer, sich im vergangenen Winter für eine Leihe zur AC Mailand zu entscheiden. Interessanterweise gab es parallel dazu konkrete Gespräche mit Werder Bremen – und diese wurden laut Vereinschef Klaus Filbry maßgeblich vom Spieler selbst angestoßen.

„Niclas identifiziert sich absolut mit unserem Verein und hatte von sich aus Interesse bekundet, zurückzukehren. Deshalb haben wir uns ernsthaft mit dieser Möglichkeit beschäftigt“, erklärte Filbry gegenüber der Bild-Zeitung. Allerdings stellten sich insbesondere finanzielle Aspekte als entscheidende Hürde heraus, die eine Leihe praktisch unmöglich machten.

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Die Entscheidung für Mailand und ihre Gründe

Letztendlich wählte Füllkrug das lukrativere Angebot aus der italienischen Serie A. In Mailand erhofft sich der Stürmer nicht nur internationale Spielpraxis, sondern auch verbesserte Chancen auf eine Teilnahme an der anstehenden Weltmeisterschaft. Diese Perspektiven scheinen für den 33-Jährigen ausschlaggebend gewesen zu sein.

Bisher konnte Füllkrug bei der AC Mailand jedoch noch nicht überzeugen: In 15 Einsätzen gelang ihm lediglich ein Tor, und nur dreimal stand er in der Startformation. Diese schwache Leistungsbilanz wirkt sich auch auf seine Nationalmannschaftschancen aus – Bundestrainer Julian Nagelsmann verzichtete bei den letzten Testspielen vor der WM auf den Angreifer.

Zukunftsaussichten und mögliche Szenarien

Sein letztes Länderspiel absolvierte Füllkrug im Juni 2025 im Spiel um Platz drei der Nations League gegen Frankreich. Um noch auf den WM-Zug aufspringen zu können, muss der Stürmer in den verbleibenden etwa zwei Monaten bei Milan deutlich zulegen. Gleichzeitig ist auch seine Vereinszukunft ungewiss.

Wie die italienische Zeitung Corriere della Sera berichtet, wird Milan die Kaufoption für Füllkrug in Höhe von fünf bis zehn Millionen Euro nicht ziehen. Damit kehrt der Angreifer im Sommer vorerst zu West Ham United zurück, wo sein Vertrag bis 2028 läuft. Ob er dort weiterhin zum Einsatz kommen wird, bleibt fraglich – bisher kam er lediglich 29-mal für die Londoner zum Einsatz.

Filbry schließt Sommer-Transfer nicht komplett aus

Könnte es im Sommer erneut zu Verhandlungen zwischen Werder Bremen und Füllkrug kommen? Klaus Filbry äußerte sich dazu zurückhaltend: „Ich glaube nicht, dass sich die grundlegenden Voraussetzungen bis zum Sommer wesentlich ändern werden“, so der Werder-Chef. „Auch wenn ich ihn natürlich persönlich sehr gerne wieder im Werder-Trikot sehen würde.“ Diese Aussage lässt zwar Sympathie erkennen, deutet aber gleichzeitig auf weiterhin bestehende praktische Hindernisse hin.

Die Offenlegung von Filbry unterstreicht die besondere Verbindung zwischen Füllkrug und Werder Bremen, zeigt aber auch die harten Realitäten des Profifußballs, in denen finanzielle Rahmenbedingungen oft über sentimentale Wünsche entscheiden.

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