Flekkens bitteres Comeback: Leverkusens Torwart-Rückkehr endet in Enttäuschung
Flekkens bitteres Comeback: Leverkusens Torwart-Rückkehr endet enttäuschend

Flekkens bittere Rückkehr: Leverkusens Torwart-Comeback endet enttäuschend

Die Personalie wurde seit Tagen intensiv diskutiert, nicht nur in der Öffentlichkeit, sondern auch in der Spielerkabine von Bayer 04 Leverkusen. Trotz überzeugender Leistungen des eigentlichen Ersatztorwarts Janis Blaswich (34) entschied sich Trainer Kasper Hjulmand (53) für die Rückkehr von Mark Flekken (32) ins Tor. Der Stammtorhüter kehrte nach seiner zweimonatigen Verletzungspause beim 3:3 in Heidenheim zurück – ein Comeback, das sich als bitter erwies.

Das Leistungsprinzip wird hinterfragt

Mit seiner Entscheidung gegen Blaswich hat Hjulmand ohne Not eine interne Baustelle bei Bayer 04 eröffnet. In der Mannschaft wird nun das Leistungsprinzip hinterfragt, denn Blaswich hatte in Flekkens Abwesenheit überzeugende Leistungen gezeigt. An den drei Gegentoren in Heidenheim war Flekken zwar machtlos, dennoch markierte die Partie ein enttäuschendes Comeback für den Torwart.

Flekken selbst zeigte sich nach dem Spiel enttäuscht: „Heidenheim war das erste von acht Finalspielen für die Champions-League-Plätze. Wir wussten, dass es ein ekliges Spiel werden würde. Es war eine Partie mit zwei sehr unterschiedlichen Hälften.“ In der ersten Halbzeit kontrollierte Leverkusen das Spiel gegen tief stehende Heidenheimer und ging mit einer verdienten 2:0-Führung in die Pause.

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Der Leistungsabfall in der zweiten Halbzeit

Doch nach der Pause kam es zum Einbruch. „In der zweiten Halbzeit ging fast alles schief, wir sind einfach nicht mehr in unser Spiel hineingekommen, defensiv wie offensiv“, analysierte Flekken. Nach dem 2:2-Ausgleich durch einen Elfmeter kämpfte sich Leverkusen zwar zurück und führte erneut mit 3:2, doch das dritte Gegentor in der Schlussphase verhinderte den Sieg.

Flekken versuchte, seine Mitspieler in Schutz zu nehmen: „Die Jungs haben super Spiele gegen Arsenal und Bayern gemacht. Aber dafür kauft man sich nichts, weil Heidenheim wieder ein ganz anderes Spiel werden sollte. Das wussten wir alle. In der ersten Hälfte haben wir es sehr gut gemacht – in der zweiten Halbzeit ist es eingestürzt.“

Trost durch WM-Nominierung

Ein kleiner Trost für den enttäuschten Torwart: Flekken wurde für die WM-Testspiele der niederländischen Nationalmannschaft gegen Norwegen und Ecuador nominiert. Diese Nominierung dürfte ihm auch seinen Platz im Kader von „Oranje“ für das Turnier im Sommer sichern.

Die Diskussion um die Torwartposition bei Bayer Leverkusen wird jedoch weitergehen. Die Entscheidung von Trainer Hjulmand, trotz guter Leistungen von Blaswich auf Flekken zu setzen, hat interne Fragen aufgeworfen und könnte die Mannschaftsdynamik beeinflussen. Das 3:3 in Heidenheim war nicht nur ein enttäuschendes Ergebnis im Kampf um die Champions-League-Plätze, sondern auch ein Spiel, das interne Diskussionen über Spielerentscheidungen und Teamdynamik ausgelöst hat.

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