SV Warnemünde erlebt deutliche Niederlage in der Regionalliga Ostsee-Spree
Die Handballerinnen des SV Warnemünde mussten im Landesduell der Regionalliga Ostsee-Spree eine klare 15:32-Niederlage gegen Fortuna Neubrandenburg hinnehmen. Das Spiel am Gerüstbauerring in Rostock entwickelte sich für die Gastgeberinnen von Beginn an schwierig, da der Angriffsmotor über die gesamte Spielzeit von 60 Minuten stockte.
Defensive Probleme und fehlende Offensivkraft
Trainer Gerald Hein zeigte sich nach der Partie frustriert über die desolate Angriffsleistung seines Teams. „Gegen die kompromisslose Defensive der Gäste gab es kein probates Mittel“, erklärte Hein. „Dadurch kam Fortuna zu vielen einfachen Treffern. Ich hatte vor dem schnellen Umschalten des Gegners vorher noch gewarnt.“ Die Warnemünderinnen fanden einfach keine Antwort auf die defensive Stärke der Neubrandenburgerinnen.
Das erste Tor für den SV Warnemünde fiel erst in der 9. Minute durch Leonie Kaden zum 1:5. Danach überrollte Fortuna Neubrandenburg die Gastgeberinnen regelrecht und baute die Führung auf 1:12 in der 17. Minute aus. Sabrina Prommer gelang zwar der zweite Treffer für Warnemünde, doch insgesamt blieb die Offensivleistung weit hinter den Erwartungen zurück.
Torhüterinnen in Normalform – Team gibt sich nicht auf
Einzig die Torhüterinnen Annalena Knoop und Michelle Bladt, die ab der 25. Minute ins Spiel kam, erreichten ihre normale Leistungsform. Trotz der deutlichen Rückstände gab sich das Team von Trainer Gerald Hein nicht auf. „Das Positive: Moral und Einstellung stimmten. Das Team gab sich nicht auf, vermochte spielerisch aber sein Vermögen nicht abzurufen“, so Hein in seiner Analyse.
In der zweiten Halbzeit konnte der SV Warnemünde den Schalter nicht umlegen. „Es war ein gebrauchter Tag“, resümierte der Trainer die enttäuschende Vorstellung. Leonie Kaden verkürzte mit ihrem zweiten Treffer auf 14:24, doch bis zum Abpfiff war nur noch Pia Gotzian mit dem 15:29 in der 57. Minute für Warnemünde erfolgreich.
Einzelleistungen und Ausblick
Celin Kellert warf sieben Tore für den SV Warnemünde, davon vier Siebenmeter. Trotz dieser Einzelleistung reichte es nicht annähernd, um die überlegenen Gäste aus Neubrandenburg zu gefährden. Trainer Gerald Hein gratulierte Fortuna Neubrandenburg zur souveränen Vorstellung und wünschte seinem Kollegen Kay Butzlaff viel Erfolg für die anstehenden Aufstiegsspiele zur 3. Liga.
Für den SV Warnemünde geht das Zittern um den Klassenerhalt weiter. Am nächsten Samstag, dem 28. März, muss das Team im letzten Saisonspiel beim VfV Spandau ein völlig anderes Gesicht zeigen, um die Saison noch erfolgreich abzuschließen.
SV Warnemünde Aufstellung: Knoop, Bladt, Büchert – Brockhoff, Levigeon, Petersen, C. Kellert (7/4), Gotzian (1), Schulz, Meschede, Schrier (1), Godglück, Kaden (2), Jodmikat (2), Prommer (2)



