Grifo-Traumtor leitet historischen Sieg ein: Freiburg auf Europa-League-Halbfinalkurs
Freiburg auf Halbfinal-Kurs nach Grifo-Traumtor gegen Celta Vigo

Historischer Europapokal-Abend für den SC Freiburg

Der SC Freiburg hat einen denkwürdigen Abend im Europapokal erlebt und sich mit einem überzeugenden 3:0-Sieg gegen Celta Vigo im Viertelfinal-Hinspiel der Europa League auf den Halbfinal-Einzug vorbereitet. Vor den Augen des ehemaligen Kulttrainers Christian Streich zeigte das Team von Trainer Julian Schuster eine beeindruckende Leistung und reist nun als klarer Favorit zum Rückspiel nach Spanien am kommenden Donnerstag.

Traumstart durch Grifos sehenswertes Tor

Vincenzo Grifo eröffnete bereits in der 10. Minute mit einem technisch anspruchsvollen Traumtor die Toreflut für die Freiburger. Der Rekordtorschütze des Vereins verwandelte eine Vorlage von Johan Manzambi mit einem herrlichen Schlenzer von der Strafraumgrenze ins rechte Eck und belohnte damit die starke Anfangsphase der Gastgeber. Celta Vigo schien von dem forschen Beginn der Breisgauer überrascht und fand nur mühsam ins Spiel.

Atmosphärisches Heimspiel vor 32.600 Zuschauern

Bereits vor dem Anpfiff herrschte eine prickelnde Atmosphäre im Stadion, das mit 32.600 Zuschauern gefüllt war. Besonders bemerkenswert war die Anwesenheit von Christian Streich, der bei einem seiner seltenen Stadionbesuche seit seinem Abschied vor knapp zwei Jahren das Spiel verfolgte. Für den SC Freiburg war es das erste Europapokal-Viertelfinale der Vereinsgeschichte, was die historische Bedeutung des Abends zusätzlich unterstrich.

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Weitere Tore durch Beste und Ginter

Nach Grifos frühem Führungstreffer setzten die Freiburger ihre Dominanz fort. Niklas Beste erhöhte in der 32. Minute nach einem feinen Spielzug und Vorarbeit von Igor Matanovic auf 2:0. Nur zwei Minuten später scheiterte Manzambi mit einem Schuss am Pfosten. Celta Vigo fand erst kurz vor der Pause zu einer halbwegs gefährlichen Szene, doch der Winkel für Kapitän Borja Iglesias war zu spitz.

Im zweiten Durchgang änderte sich das Bild nicht grundlegend. Freiburg kontrollierte weiterhin das Spielgeschehen, während der Tabellensechste der spanischen Liga offensiv kaum Gefahr entwickelte. Der wendige Japaner Yuito Suzuki war ein weiterer Aktivposten des SC, der es zunächst verpasste, das dritte Tor nachzulegen.

Ginter besiegelt den klaren Heimsieg

In der 70. Minute hätte sich die verpasste Chancenverwertung fast gerächt, als Iglesias den Ball über den Kasten hämmerte. Doch nur acht Minuten später war es dann soweit: Nach einer Ecke traf Matthias Ginter per Kopf zum 3:0-Endstand und besiegelte damit den hochverdienten Sieg der Freiburger. Für den SC war es bereits der sechste Sieg im sechsten internationalen Heimspiel dieser Saison.

Die Mannschaft hatte bereits beim 2:3 gegen den FC Bayern München in der Bundesliga am vergangenen Wochenende stark gespielt, doch diesmal stimmte auch das Ergebnis. Mit diesem klaren Vorsprung reist der SC Freiburg nun als Favorit zum Rückspiel nach Vigo, wo der Einzug ins Halbfinale der Europa League perfekt gemacht werden soll.

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