Freund widerspricht Bericht über angespanntes Verhältnis zu Eberl bei Bayern
Ein Medienbericht über ein angeblich angespanntes Verhältnis in der Führungsriege des FC Bayern München hat für Schlagzeilen gesorgt. Sportdirektor Christoph Freund reagierte nun deutlich auf diese Darstellung und widersprach den Behauptungen entschieden.
"Es hat mich verwundert" - Freund betont gute Zusammenarbeit
Christoph Freund äußerte sich auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen den VfB Stuttgart zu den Berichten. "Es hat mich auch verwundert. Die Zusammenarbeit funktioniert sehr, sehr gut", betonte der Sportdirektor des Rekordmeisters. Der Kicker hatte zuvor geschrieben, dass zwischen Sportvorstand Max Eberl und Freund "eher eine Zwangs- als eine Zweckehe" bestehen solle.
Dem Bericht zufolge sollen sich Differenzen häufen und die Verlängerung ihrer Verträge, die im Sommer 2027 auslaufen, sei keine Selbstverständlichkeit. Freund stellte diese Darstellung jedoch klar in Frage und verwies auf die positive Arbeitsatmosphäre.
"Richtig gute Atmosphäre" im Führungsteam
"Am Ende des Tages sieht man gerade das Ergebnis, für das sind wir alle da, im Sinne des FC Bayern München die bestmögliche Arbeit zu verrichten – und das als Team", unterstrich Freund. Er betonte, dass die Führungskräfte, darunter auch Trainer Vincent Kompany, ständig in engem und sehr gutem Austausch stünden.
"Wir haben eine Mannschaft, die sehr gut funktioniert. Es besteht eine richtig gute Atmosphäre", sagte der Österreicher und fügte hinzu: "Es macht Spaß und es ist wichtig, wie es intern funktioniert – und das tut es momentan sehr, sehr gut."
Keine öffentlich bekannten Reibereien
In der Öffentlichkeit sind aktuell keine größeren Reibereien offiziell bekannt, weder in der Mannschaft noch auf Führungsebene. Sportlich präsentieren sich die Münchener mit weiterhin drei bestehenden Titelchancen so erfolgreich unterwegs wie lange nicht.
Die Diskussion um die Führungsstruktur bei Bayern kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der Verein in der Bundesliga und auf europäischer Ebene ambitionierte Ziele verfolgt. Die interne Harmonie wird dabei als wichtiger Erfolgsfaktor angesehen.



