Bittere Niederlage in der Nachspielzeit beendet Fürther Serie
Die SpVgg Greuther Fürth hat beim Karlsruher SC eine schmerzhafte 1:3-Niederlage kassiert, die ihre zuvor ungeschlagene Serie von vier Spielen beendet. Besonders bitter für die Franken: Bis zur 93. Minute hatten sie sich durch eine konzentrierte Auswärtsleistung einen Punkt verdient, doch dann drehte der Karlsruher SC das Spiel in der Nachspielzeit.
Fürth startet stark und geht in Führung
Die Franken begannen das Spiel mit dem gleichen Selbstbewusstsein und der Abschlussstärke, die sie in den vergangenen Wochen gezeigt hatten. Bereits in der 5. Minute brachte Stürmer Noel Futkeu mit seinem 12. Saisontreffer sein Team in Führung. KSC-Verteidiger Dzenis Burnić geriet am eigenen Strafraum unter Druck und verlor den Ball. Dennis Srbenys Schuss konnte von KSC-Keeper Hans Christian Bernat noch pariert werden, gegen Futkeus Nachschuss war der Torhüter jedoch machtlos.
Karlsruhe findet in die Partie und gleicht aus
Nach dem frühen Rückschlag fanden die Badener nur schwer in ihr Spiel, steigerten sich aber deutlich in der zweiten Halbzeit. Kurz nach dem Seitenwechsel gelang Rafael Pinto Pedrosa in der 47. Minute der Ausgleich zum 1:1. Der Karlsruher SC, der zuletzt in Kaiserslautern eine 0:3-Niederlage hinnehmen musste, war nun dem Sieg nahe. Kapitän Wanitzek traf in der 69. Minute nur den linken Pfosten.
Verpasste Chance und bittere Konsequenzen
Fast im Gegenzug hatte Futkeu die Möglichkeit zur erneuten Führung, scheiterte aber im Eins-gegen-eins-Duell an KSC-Keeper Bernat in der 71. Minute. Das Auslassen dieser großen Chance sollte sich für Fürth in der Nachspielzeit bitter rächen. In der 93. Minute erzielte Shio Fukuda das 2:1 für den Karlsruher SC, bevor Schleusener kurz darauf den Endstand zum 3:1 fixierte.
Ausblick nach der Länderspielpause
Für die SpVgg Greuther Fürth geht es nach der Länderspielpause am 5. April im heimischen Ronhof gegen den Aufstiegskandidaten SC Paderborn weiter. Die Niederlage in Karlsruhe bedeutet einen empfindlichen Rückschlag für das Kleeblatt, das zuvor in vier Spielen zehn Punkte geholt hatte und damit eine beeindruckende Serie vorweisen konnte.
Die Leistung der Franken war über weite Strecken des Spiels konzentriert und diszipliniert, doch die fehlende Effizienz in den entscheidenden Momenten und die Konzentrationslücken in der Schlussphase kosteten sie wertvolle Punkte im Kampf um die Tabellenplätze der 2. Bundesliga.



