Europa League Achtelfinale: Genk empfängt Freiburg in der Cegeka Arena
Heute Abend rollt der Ball in der Cegeka Arena im belgischen Genk, wenn der KRC Genk den Sport-Club Freiburg zum ersten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften überhaupt empfängt. Das Achtelfinal-Hinspiel der Europa League beginnt pünktlich um 21 Uhr und verspricht spannenden Fußball unter Flutlicht.
Übertragungsinformationen: So verfolgen Sie das Spiel live
Für alle Fußballfans in Deutschland gibt es gute Nachrichten: Die Partie wird im Free-TV übertragen. RTL zeigt das Spiel live im Fernsehen, während der zugehörige Streamingdienst RTL+ die Übertragung im Internet anbietet. Wer den Spielverlauf in Echtzeit mitverfolgen möchte, kann den Liveticker auf SPORT1 nutzen.
Die Ausgangslage: Genks Offensivkraft gegen Freiburgs Auswärtsbilanz
Die Gastgeber aus Genk treten mit großer Offensivstärke in diese Begegnung. In der aktuellen Europa-League-Saison haben die Belgier in zehn Spielen bereits 17 Tore erzielt, davon 16 in den letzten sieben Partien. Besonders die Angreifer Daan Heymans und Zakaria El Ouahdi sorgen für permanente Torgefahr. Heymans führt mit vier Toren und vier Vorlagen sogar die Scorerliste der Liga an.
Der Sport-Club Freiburg reist hingegen mit einer durchwachsenen europäischen Auswärtsbilanz nach Flandern. In sieben Auswärtsspielen in europischen K.-o.-Phasen traf die Mannschaft nur ein einziges Mal – und das bereits im Jahr 2001. In den letzten sieben Auswärtsspielen dieser Europa-League-Saison blieb Freiburg vor der Halbzeitpause sogar komplett torlos.
Trainer und Schiedsrichter: Hayen gegen Schuster
Auf der Bank der Gastgeber nimmt Trainer Nicky Hayen Platz, während beim Bundesligisten aus Freiburg Julian Schuster die taktischen Vorgaben macht. Geleitet wird das Spiel vom englischen Schiedsrichter Chris Kavanagh, der für seine konsequente Linienführung bekannt ist.
Historische Begegnungen und aktuelle Form
Für Genk ist es bereits das neunte Duell mit einem deutschen Verein in einem europäischen Hauptwettbewerb. Der einzige Sieg gegen einen deutschen Klub gelang den Belgiern im Oktober 1998, als der MSV Duisburg mit 0:5 in der Cegeka Arena unterging. Deutsche Vereine hatten in diesem Wettbewerb historisch meist die Oberhand: Sechs der sieben bisherigen K.-o.-Duelle gegen belgische Vertreter gewannen Bundesligisten.
Freiburg kommt dagegen von einem spektakulären 3:3-Unentschieden gegen Bayer Leverkusen in der Bundesliga. Besonders erfreulich für die Breisgauer: Vincenzo Grifo traf erstmals nach elf Pflichtspielen wieder und egalisierte mit seinem 105. Vereinstor den Rekord von Nils Petersen. Der Deutsch-Italiener berichtete nach dem Spiel von motivierenden Worten des ehemaligen Bundestrainers Joachim Löw.
Was erwartet die Zuschauer heute Abend?
Die Partie verspricht ein interessantes taktisches Duell zwischen Genks offensivem Spielstil und Freiburgs defensiver Auswärtsdisziplin. Während die Belgier in jedem ihrer letzten sechs Spiele mindestens drei Tore sahen und stets in der ersten Halbzeit trafen, muss Freiburg seine europäische Auswärtsflaute beenden. Ob Vincenzo Grifo mit seiner wiederentdeckten Torgefahr den Unterschied machen kann, wird sich unter den Flutlichtmasten der Cegeka Arena zeigen.
Alle Fußballfans können sich auf einen packenden Europa-League-Abend freuen, der live im Free-TV bei RTL und im Stream bei RTL+ verfolgt werden kann. Für diejenigen, die unterwegs sind, bietet der Liveticker auf SPORT1 eine ausgezeichnete Alternative zur Live-Berichterstattung.



