Nach WM-Qualifikationsniederlage: Ghana trennt sich von Nationaltrainer Otto Addo
Ghana entlässt Trainer Addo nach Niederlage gegen Deutschland

Ghanaischer Fußballverband reagiert auf sportliche Krise

Nur noch knapp zwei Monate vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft in Nordamerika hat der ghanaische Fußballverband (GFA) eine folgenschwere Personalentscheidung getroffen. Nationaltrainer Otto Addo wurde nach der 1:2-Niederlage im Testspiel gegen Deutschland in Stuttgart mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben entbunden.

Vierte Niederlage in Folge besiegelt Addos Schicksal

Die Partie in Stuttgart markierte bereits die vierte Niederlage in direkter Folge für die ghanaische Nationalmannschaft, die unter dem Spitznamen „Black Stars“ bekannt ist. Bereits zuvor hatte das Team mit einem deutlichen 1:5 gegen Österreich eine schwere Schlappe hinnehmen müssen. Diese negative Serie führte schließlich zur Trennung von dem 50-jährigen Trainer, der seit März 2024 das Amt innehatte.

In einer offiziellen Stellungnahme bedankte sich der Verband bei Addo für seine geleistete Arbeit: „Der Verband dankt Otto Addo herzlich für seine Verdienste um die Mannschaft und wünscht ihm für seine zukünftigen Vorhaben alles Gute.“ Gleichzeitig wurde angekündigt, dass ein Nachfolger „zu gegebener Zeit“ präsentiert werden soll.

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WM-Turnier findet ohne den Ex-Bundesligaspieler statt

Die Entlassung bedeutet, dass Otto Addo die Fußball-WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) nicht mehr von der Bank aus betreuen wird. Ghana wurde in eine anspruchsvolle Vorrundengruppe gelost, in der auf die „Black Stars“ Begegnungen mit England, Kroatien und Panama warten.

Der ehemalige Bundesligaspieler, der während seiner aktiven Karriere unter anderem für Borussia Dortmund und den VfL Wolfsburg auflief, hatte Ghana bereits bei der WM 2022 in Katar trainiert und das Team damals bis ins Achtelfinale geführt. Seine zweijährige Amtszeit endet nun jedoch vorzeitig in einer sportlichen Krise.

Die Suche nach einem neuen Trainer wird für den ghanaischen Verband zur dringenden Priorität, da nur noch wenig Zeit bleibt, um die Mannschaft auf das prestigeträchtige Turnier in Nordamerika vorzubereiten. Die nächsten Wochen werden zeigen, wer die Verantwortung für die „Black Stars“ in dieser schwierigen Phase übernehmen wird.

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