100. Tor im 100. Derby: Gladbach knackt historischen Köln-Rekord
Gladbach knackt mit 100. Derby-Tor historischen Köln-Rekord

Historischer Derby-Moment: Gladbach erzielt 100. Tor in Köln

Im 100. Bundesliga-Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach schrieb die Borussia am Samstag Geschichte. Das 3:3-Unentschieden im ausverkauften Rhein-Energie-Stadion war zwar nicht der erhoffte 26. Auswärtssieg der Gladbacher in der Domstadt, doch ein besonderer Rekord wurde geknackt.

Doppeltes Jubiläum im Rheinischen Derby

Jens Castrop (22) erzielte in der 60. Spielminute mit einem sehenswerten Distanzschuss das zwischenzeitliche 3:2 für die Gäste. Dieser Treffer markierte nicht nur die vorübergehende Führung, sondern war zugleich der 100. Gladbach-Treffer bei Derby-Duellen in Köln. Damit gelang im 100. Derby ein doppeltes Jubiläum: das 100. Spiel und das 100. Auswärtstor der Fohlen beim Erzrivalen.

Gladbach überholt sogar Bayern-Rekord

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Vor der Partie hatte Borussia Mönchengladbach bereits 97 Tore in Köln erzielt. Mit Castrops Treffer und zwei weiteren Gladbach-Toren im Spiel überholte die Mannschaft von Trainer Eugen Polanski (40) sogar den FC Bayern München. Die Münchner hielten bisher mit 98 Treffern den Rekord für die meisten Bundesliga-Tore beim 1. FC Köln. Keine andere Mannschaft hat nun mehr Tore in Köln erzielt als die Borussia.

Emotionales Unentschieden mit Rekordbedeutung

Sechs Minuten vor Spielende traf FC-Mittelfeldspieler Eric Martel (23) zum endgültigen 3:3. Der Kölner Spieler erhielt wenig später nach einer heftigen Aktion gegen Joe Scally die Ampelkarte und musste den Platz vorzeitig verlassen. Das Ergebnis blieb damit unentschieden.

Fohlen-Coach Eugen Polanski zeigte sich nach dem Spiel gemischt: „Wir sind gut ins Spiel hereingekommen und gehen nach ungefähr 30 Sekunden in Führung. Die beiden Gegentore im Anschluss hätten wir deutlich besser verteidigen können und müssen, um auswärts etwas mitnehmen zu können.“

Der Trainer betonte weiter: „Wenn man bis kurz vor Schluss führt, möchte man den Sieg mit nach Hause nehmen. Am Ende ist es aber ein leistungsgerechtes Unentschieden. Es war extrem viel Derby drin, für beide Trainer vielleicht etwas zu wenig Inhalt, aber ich kann meiner Mannschaft bei aller Emotion und Leidenschaft nichts vorwerfen. Es hat am Ende das nötige Quäntchen Glück gefehlt.“

Der historische 100-Tore-Rekord schien für Polanski dabei zweitrangig. Im Mittelpunkt stand für ihn die sportliche Leistung seiner Mannschaft in diesem hoch emotionalen Rheinischen Derby.

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