Fußballstar Grealish muss für geblitzten Lamborghini zahlen - trotz unklarer Fahrerschaft
Der englische Fußballstar Jack Grealish muss eine erhebliche Geldstrafe zahlen, weil sein Luxus-Sportwagen Lamborghini bei Rotlicht über eine Ampel gefahren und dabei geblitzt wurde. Ein Gericht in Liverpool verurteilte den Offensivspieler zu einer Zahlung von mehr als 1.000 Pfund, was etwa 1.150 Euro entspricht. Dies berichtete die britische Nachrichtenagentur PA nach einer Gerichtsentscheidung.
Vorfall am Vorabend eines Premier-League-Spiels
Der Verkehrsverstoß soll sich im vergangenen September spätabends um 23.30 Uhr ereignet haben. Interessanterweise geschah dies am Tag vor einem wichtigen Premier-League-Spiel, bei dem Grealish für Everton gegen seinen ehemaligen Verein Aston Villa auflief. Grealish steht eigentlich noch bei Manchester City unter Vertrag, ist jedoch derzeit an Everton ausgeliehen und gehört zum Kader der englischen Nationalmannschaft.
Wer genau am Steuer des Lamborghini saß, konnte nicht zweifelsfrei geklärt werden. Grealish äußerte sich laut Gerichtsberichten nicht dazu, wer den Sportwagen in der betreffenden Nacht lenkte. Daher landete der Fall vor Gericht, das den Fußballprofi zur Kasse bat.
Gericht verhängt Strafe und Punkte im Verkehrsregister
Das Gericht verhängte nicht nur eine Geldstrafe, sondern ließ auch Gerichtskosten hinzukommen. Zusätzlich erhielt der 30-jährige Spieler sechs Punkte im britischen Verkehrssünderregister. Diese Maßnahmen unterstreichen die Ernsthaftigkeit des Verstoßes, auch wenn die Identität des Fahrers ungeklärt bleibt.
Verletzungssorgen wiegen derzeit schwerer
Für Jack Grealish dürfte die Verkehrsstrafe jedoch aktuell die kleinere Sorge sein. Erst kürzlich postete der Fußballer ein Foto auf Instagram, das ihn mit einem dicken Verband am Fuß in einem Krankenhausbett zeigt. „Wollte die Saison nicht auf diese Weise beenden, aber das ist Fußball, bitter enttäuscht“, schrieb Grealish dazu. Der BBC zufolge musste er wegen eines Ermüdungsbruchs im Fuß operiert werden.
In seinem Social-Media-Post betonte der einstige Stammspieler der englischen Nationalmannschaft: „Ich weiß ganz genau, dass ich fitter, stärker und besser als vorher zurückkehren werde.“ Diese Verletzung stellt somit eine größere Herausforderung dar als die finanzielle Belastung durch den Verkehrsverstoß.



