DFB-Kapitänin Giulia Gwinn nimmt es vor WM-Qualifikation ruhiger
Kurz vor dem Beginn der entscheidenden WM-Qualifikation muss die deutsche Fußball-Nationalmannschaft auf ihre Kapitänin verzichten – zumindest teilweise. Giulia Gwinn konnte am Donnerstagnachmittag nicht am vollständigen Mannschaftstraining auf dem DFB-Campus teilnehmen. Die 26-jährige Spielerin des FC Bayern München ließ die intensive Trainingseinheit aus und absolvierte stattdessen ein individuelles Programm.
Vorsicht vor muskulären Problemen
Wie Gwinn selbst auf der anschließenden Pressekonferenz erklärte, ist der Grund für die Trainingspause eine muskuläre Verhärtung. "Es ist nichts Dramatisches", betonte die erfahrene Nationalspielerin. "Aber die letzten Jahre haben mich gelehrt, dass ich gut auf meinen Körper und auf mich selbst höre." Diese vorsichtige Herangehensweise zeigt, wie wichtig der Kapitänin ihre körperliche Verfassung ist, besonders in der entscheidenden Phase vor den Qualifikationsspielen.
Gwinn versicherte, dass sie sich "gut behandeln" lasse, damit sie bereits am Freitag wieder vollständig ins Mannschaftstraining einsteigen könne. Diese präventive Maßnahme unterstreicht den professionellen Umgang des DFB-Teams mit der Gesundheit ihrer Spielerinnen, besonders angesichts der verletzungsreichen Vergangenheit einiger Athletinnen.
Wichtige Spiele stehen bevor
Die deutsche Nationalmannschaft startet am Dienstag, den 3. März 2026, in Dresden in die WM-Qualifikation. Das erste Spiel gegen Slowenien beginnt um 17:45 Uhr und wird in der ARD übertragen. Nur vier Tage später folgt das wahrscheinlich schwierigste Gruppenspiel in Stavanger gegen Norwegen, das ab 18:00 Uhr im ZDF-Livestream zu sehen sein wird.
Die Ziele des Teams sind klar definiert:
- Gewinn der Qualifikationsgruppe
- Direkte Qualifikation für die WM 2027 in Brasilien
- Optimale Vorbereitung auf die beiden entscheidenden Spiele
Die vorübergehende Trainingspause von Kapitänin Gwinn zeigt, dass das Team Prioritäten setzt und langfristig denkt. Mit einem Gruppensieg würde sich Deutschland direkt für die Weltmeisterschaft 2027 qualifizieren, ohne den Umweg über die Play-offs gehen zu müssen.
Die Erfahrung der letzten Jahre hat dem Team gezeigt, wie wichtig eine gesunde und fitte Mannschaft für den Erfolg ist. Gwinns Entscheidung, auf ihren Körper zu hören und bei Bedarf Pausen einzulegen, könnte sich als kluger Schachzug erweisen, wenn es in den kommenden Tagen um die entscheidenden Punkte in der WM-Qualifikation geht.



