Hamanns steile These: Neuer nur Nummer zwei bei der WM?
Hamann: Neuer nur Nummer zwei bei der WM?

Die anstehende Rückkehr von Manuel Neuer in die deutsche Nationalmannschaft sorgt weiterhin für Schlagzeilen – obwohl sie noch nicht offiziell bestätigt wurde. Fest steht: Das Thema Neuer ist bereits jetzt allgegenwärtig und wird die kommenden Wochen dominieren. Sky-Experte Didi Hamann liefert nun interessante Einblicke in den vermeintlichen Ablauf des Comebacks.

Hamann: Baumann bleibt die Nummer eins

Wie der ehemalige Mittelfeldspieler der Münchner bei „Sky90“ berichtete, habe Bundestrainer Julian Nagelsmann seiner aktuellen Nummer eins Oliver Baumann bereits während der letzten Länderspielperiode im März über seine Überlegungen informiert, Neuer zurück ins DFB-Team zu holen. Laut Hamann soll Nagelsmann Baumann dabei zugesichert haben, dass sich an dessen Rolle als Stammtorhüter nichts ändern werde. „Neuer kann als Nummer zwei, vielleicht auch als Nummer drei kommen“, so Hamann. „Baumann bleibt die Eins.“

Kritische Stimmen zur Neuer-Rückkehr

Ob der Bayern-Kapitän, der seinen Vertrag beim Rekordmeister erst kürzlich bis 2027 verlängert hat, sich bei der WM mit einer Reservistenrolle zufriedengeben würde, ist fraglich. Hamann sieht die Rückkehr des Weltmeisters von 2014 ohnehin kritisch. „Wenn das der Neuer von vor zehn Jahren wäre, würde ich sagen, wir sollten eine Lösung finden, dass er mitfährt“, erklärte der TV-Experte. „Aber er war diese Saison nicht frei von Fehlern.“ Zudem befürchtet Hamann negative Auswirkungen auf die Teamdynamik. Während Neuer von seinen Bayern-Kollegen, die den größten Block im DFB-Team stellen, Rückendeckung bekommen dürfte, könnte sein Comeback bei anderen Spielern für Unmut sorgen.

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Gegenwind von Nicht-Bayern-Spielern

„Ich glaube, dass es in der Mannschaft – abgesehen von den Bayern – viele Spieler gibt, die damit nicht einverstanden sind oder wären“, meinte Hamann. Er hätte den Mannschaftsrat oder vier, fünf Spieler befragt. „Ich weiß nicht, ob der Bundestrainer das gemacht hat – möglicherweise nicht. Ich könnte mir vorstellen, dass es bei einer Nominierung von den Nicht-Bayern großen Gegenwind gibt.“ Die Diskussion um die Torhüterposition verspricht also weiterhin Spannung.

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