Hannover 96: Abwehrchef-Probleme trotz Titz' Gelassenheit vor Fürth-Spiel
Hannover 96: Abwehrchef-Probleme vor Fürth-Spiel

Hannover 96 vor Fürth-Spiel mit Abwehrsorgen: Tomiak verletzt, Nawrocki angeschlagen

Der Aufstiegskandidat Hannover 96 steht im Wettrennen um die Bundesliga vor einem erheblichen Personalproblem in der Defensive. Obwohl jede Position im Kader mindestens doppelt besetzt ist, drohen Lücken in der Abwehrkette. Abwehrchef Boris Tomiak (27) fällt mit einer Ellenbogenverletzung auf unbestimmte Zeit aus. Sein Stellvertreter Maik Nawrocki (24), eine Leihgabe von Celtic Glasgow, klagt regelmäßig über muskuläre Probleme und fehlte beim ersten Training der Woche vor dem Heimspiel gegen Fürth am Sonntag um 13.30 Uhr.

Trainer Titz zeigt sich optimistisch trotz angespannter Lage

Trainer Christian Titz (54) äußerte sich gelassen zu den Abwehrsorgen. Nachdem Nawrocki in Bielefeld bei einem 1:0-Sieg eine souveräne Leistung gezeigt hatte, zwickt ihn nun die Wade. Titz hofft, dass der Innenverteidiger am Mittwoch wieder trainieren kann. Sollte Nawrocki jedoch ausfallen, hat Titz keinen "echten" Abwehrchef mehr zur Verfügung. Noel Aseko (20), der diese Rolle bereits als "schwimmender Sechser" übernommen hatte, ist gesperrt. Franz Roggow (23) war zuletzt dreimal nicht im Kader, was eine Beförderung zum Abwehrchef unwahrscheinlich macht.

Alternative Lösungen: Okon und Ghita als mögliche Stützen

Möglicherweise rückt einer der gesetzten Innenverteidiger ins Zentrum der Abwehr. Ime Okon (22) nähert sich nach langer Krankheit wieder seiner Topform aus der Hinrunde. Virgil Ghita (27) darf nach einer Gelbsperre wieder auflaufen. Titz betonte: "Ime und Virgil können auch vorangehen. Sie machen das über ihre Kompromisslosigkeit und die Art und Weise, wie sie in der Defensive auftreten. Führungspersönlichkeiten definieren sich nicht nur über Worte, sondern auch über Handlungen."

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Ausblick auf Tomiaks Verletzung und Rückkehrchancen

Boris Tomiak hatte sich im Spiel gegen Dresden (0:0) den Ellbogen ausgekugelt, was ein Saisonaus drohen lässt. Aufgrund eines Blutergusses im Gelenk muss er noch auf seine Operation warten. Titz erklärte: "Nach der OP wird er hoffentlich relativ schnell wieder das Training steigern können, zumindest individuell. Und dann kann es schnell gehen. Wir hoffen schon, dass er diese Saison noch das ein oder andere Spiel machen kann." Die Situation bleibt angespannt, doch Titz' Gelassenheit könnte dem Team in dieser kritischen Phase Stabilität verleihen.

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