Hannover 96: Geheimtest mit Mustapha Bundu-Treffer überrascht Medienabteilung
Hannover 96: Geheimtest mit Bundu-Treffer überrascht

Überraschung bei Hannover 96: Interner Geheimtest mit Treffer von Mustapha Bundu

Die Medienabteilung von Hannover 96 wurde völlig überrascht, als die Trainer einen kurzfristigen internen Geheimtest vereinbarten. Profi-Coach Christian Titz (54) und U23-Trainer Daniel Stendel (51) trafen sich am Montagmorgen mit ihren Teams auf der Mehrkampfanlage zu einem nicht öffentlichen Spiel.

Reservisten siegen deutlich gegen U23-Mannschaft

Die Reservisten der Zweitliga-Truppe setzten sich nach 2 × 25 Minuten mit einem klaren 4:1-Erfolg gegen das Regionalliga-Team durch. Für Trainer Christian Titz war dieses Ergebnis ein willkommener Balsam für die Trainerseele, nachdem Hannover 96 am Sonntag zuvor mit 1:2 gegen Fürth verloren hatte.

Mustapha Bundu (29), der Top-Star des Vereins, steuerte einen Treffer bei und präsentierte sich dabei engagiert und lauffreudig. Gegen Fürth hatte der Offensivspieler bereits ein ordentliches Comeback gefeiert, nachdem Titz ihn zuvor fünfmal nicht in den Kader berufen hatte.

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Weitere Torschützen und Personalprobleme

Die weiteren Tore für die Profi-Reserve erzielten Benedikt Pichler (28), Hayate Matsuda (22) und Franz Roggow (23). Für die U23 traf einzig Rafael Martins Marques (19).

Besonders bitter war die Situation für einige Spieler: Franz Roggow hatte gegen Fürth zum vierten Mal in Folge nicht im Kader gestanden. Auch Hendry Blank (21) gehörte nicht zu den 20 nominierten Profis – eine Enttäuschung für die Salzburg-Leihgabe, die sich wegen mehrerer Ausfälle sogar Hoffnungen auf die Startelf gemacht hatte.

Trainer Titz erklärt Hintergründe des Tests

Christian Titz erläuterte die Beweggründe für den ungewöhnlichen Test: „Wir haben einige Spieler gehabt, die nach der Partie am Sonntag Spielersatztraining gemacht hätten. Die U23 hatte am Wochenende auch kein Spiel. So hatten wir die Möglichkeit, dem Ganzen mit dem gemeinsamen Test einen Spielcharakter zu geben.“

Der Trainer betonte weiter: „Es war für alle Spieler eine gute Möglichkeit, um nochmal Spielfluss zu haben und sich zu präsentieren.“ Der interne Wettkampf bot damit eine wertvolle Alternative zum regulären Training und kam besonders den Spielern zugute, die zuletzt wenig Einsatzzeit erhalten hatten.

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