Hansa Rostock greift im Ostderby nach Platz zwei
Rostock – Die Kogge ist wieder im Aufwind! Nach einem souveränen 3:1-Auswärtssieg bei Havelse hat der Drittligist Hansa Rostock den zweiten Sieg in Serie eingefahren und sich auf den vierten Tabellenplatz vorgeschoben. Der Rückstand auf den direkten Aufstiegsplatz beträgt nun nur noch sechs Punkte. Am Samstag um 14 Uhr wartet das nächste Highlight: das Ostderby gegen den aktuellen Zweitplatzierten Energie Cottbus.
Brinkmanns Mannschaft mit breiter Brust
FCH-Trainer Daniel Brinkmann zeigte sich nach dem jüngsten Erfolg zufrieden und selbstbewusst. „Es war das Ziel, dass wir mit einer breiten Brust nach Cottbus fahren können. Das ist uns gelungen“, betonte der 40-Jährige. Sechs Punkte aus zwei Partien in der englischen Woche haben das Team nah an die Aufstiegsränge gebracht. Brinkmann peilt nun die perfekte Woche an und will auch das dritte Spiel gewinnen.
Trotz des Erfolgs bleibt die Belastung hoch. Der Spielplan mit zwei Auswärtsspielen innerhalb weniger Tage sei „viel beschissener geht’s nicht“, so Brinkmann. Dennoch setzte er auf frische Kräfte und wurde belohnt. Die Rotation zahlte sich aus, Spieler wie David Hummel und Lukas Wallner überzeugten in ihren Einsätzen.
Krauß in Topform, aber mit klarem Blick
Maximilian Krauß, der in den letzten beiden Spielen mit zwei Vorlagen und einem Tor glänzte, genießt den Rückenwind, bleibt aber realistisch. „Wir haben in den vergangenen Wochen etwas zu viel liegen gelassen“, gab der 29-Jährige zu. Die jüngsten Siege seien jedoch wichtig gewesen, „um in Lauerstellung zu bleiben“. Sein Anspruch ist klar: „Bei aller Bescheidenheit wollen wir natürlich auch das dritte Spiel gewinnen.“
Spannung vor dem Ost-Kracher
Das Duell mit Energie Cottbus verspricht große Brisanz. Auch der Cottbuser Trainer Claus-Dieter Wollitz rotierte zuletzt erfolgreich und führte sein Team zum 2:1-Sieg in Stuttgart. Beide Mannschaften wissen um die Bedeutung des Spiels – viel zu gewinnen, aber auch viel zu verlieren. Hansa Rostock reist mit breitem Kreuz nach Cottbus, um im Aufstiegskampf weiter kräftig mitzumischen.



