Havertz' spätes Elfmeter-Tor gegen Leverkusen: Eine verrückte Rückkehr-Geschichte
Havertz trifft spät gegen Ex-Klub Leverkusen für Arsenal

Havertz' emotionales Comeback: Später Elfmeter rettet Arsenal in Leverkusen

In einer höchst emotionalen Rückkehr zu seinen Wurzeln hat Nationalspieler Kai Havertz seinem aktuellen Verein FC Arsenal im Champions League-Achtelfinale einen wichtigen Punkt gerettet. Nach knapp sechs Jahren kehrte der Angreifer erstmals wieder in die BayArena zurück - und traf ausgerechnet gegen seinen ehemaligen Klub Bayer Leverkusen zum späten Ausgleich.

Eiskalte Nerven in entscheidendem Moment

Die Szene war dramatisch: In der Schlussphase des Hinspiels im Achtelfinale der Champions League erhielt Arsenal einen umstrittenen Elfmeter. Kai Havertz, der erst in der zweiten Halbzeit eingewechselt worden war, übernahm die Verantwortung. "Die Zeit zwischen dem Pfiff und dem Schuss kam mir wie eine Ewigkeit vor", gestand der deutsche Nationalspieler später. Doch trotz des enormen Drucks blieb er eiskalt und verwandelte souverän zum 1:1-Endstand.

Bayer Leverkusen führt lange - dann kommt der verlorene Sohn

Die Partie hatte zunächst ganz nach den Vorstellungen des deutschen Vizemeisters gespielt. Robert Andrich brachte Bayer Leverkusen in der 46. Minute mit einem sehenswerten Treffer in Führung. Die Mannschaft von Trainer Xabi Alonso kontrollierte lange Zeit das Spielgeschehen und schien auf dem Weg zu einem wichtigen Heimsieg zu sein. Doch dann kam die Wendung durch den ehemaligen Leverkusener Eigengewächs.

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Havertz, der zwischen 2010 und 2020 für Bayer Leverkusen spielte und dort zum Nationalspieler reifte, kehrte in einer besonderen Mission zurück. Aufgrund von Verletzungsproblemen in den vergangenen Monaten hatte Arsenal-Trainer Mikel Arteta den Deutschen zunächst auf die Bank gesetzt. Doch als Joker erwies sich Havertz als matchentscheidend.

Trainer Arteta: "Der Fußball schreibt verrückte Geschichten"

Arsenal-Manager Mikel Arteta zeigte sich nach dem Spiel beeindruckt von der besonderen Situation: "Der Fußball schreibt wirklich verrückte Geschichten. Dass Kai nach so vielen Jahren hierher zurückkehrt und dann den entscheidenden Elfmeter verwandelt, ist außergewöhnlich." Der spanische Trainer betonte die mentale Stärke seines Spielers in dieser emotional aufgeladenen Situation.

Havertz selbst kommentierte seine Rückkehr nach Leverkusen mit gemischten Gefühlen: "Ich kenne dieses Stadion sehr gut und habe hier schon viele Elfmeter von dieser Stelle geschossen. Das gab mir ein gutes Gefühl." Die besondere Atmosphäre in der vertrauten Umgebung schien dem 26-Jährigen in dem entscheidenden Moment zugutegekommen zu sein.

Alles steht beim Rückspiel in London auf dem Spiel

Die Geschichte ist mit dem 1:1 in Leverkusen noch lange nicht zu Ende. Am kommenden Dienstag um 21:00 Uhr trifft Arsenal im heimischen Emirates Stadium auf Bayer Leverkusen zum entscheidenden Rückspiel. Der Sieger dieses Duells zieht ins Viertelfinale der Champions League ein.

Havertz blickt bereits mit Entschlossenheit auf die nächste Begegnung: "Wir müssen Gas geben und das Spiel gewinnen. Unsere Fans werden uns unterstützen, das ist sehr wichtig. Wir wollen gewinnen und hoffentlich weiterkommen." Die besondere Geschichte um seine Rückkehr nach Leverkusen findet somit in London ihre Fortsetzung, wo Arsenal nun den Heimvorteil nutzen kann.

Diese Partie zeigt einmal mehr, wie unberechenbar und emotional der Fußball sein kann. Ein Spieler kehrt zu seinem Ausbildungsverein zurück, wird zunächst auf die Bank gesetzt und entscheidet dann doch noch die Partie - gegen seinen ehemaligen Klub. Eine wahrlich verrückte Fußballgeschichte, wie sie nur der Europapokal schreiben kann.

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