VfL Wolfsburg in der Krise: Hecking warnt vor Leverkusens Offensivkraft
Hecking schlägt Alarm vor Leverkusen-Duell

VfL Wolfsburg in der Krise: Hecking warnt vor Leverkusens Offensivkraft

Die Situation beim VfL Wolfsburg spitzt sich dramatisch zu. Seit zehn Bundesliga-Begegnungen wartet der Verein auf einen Sieg, der letzte Triumph datiert vom 14. Januar gegen den FC St. Pauli mit 2:1. Selbst die Rückkehr von Trainer Dieter Hecking (61) konnte die negative Serie nicht beenden – unter seiner Leitung gab es bisher keinen Dreier.

Schwierige Aufgabe gegen Champions-League-Anwärter

Nach einem Remis gegen Hoffenheim (1:1) und einer Niederlage gegen Werder Bremen (0:1) soll es am Samstag im dritten Versuch endlich klappen. Doch der Gegner Bayer Leverkusen (Anpfiff 15:30 Uhr, Sky) stellt sich als äußerst schwierige Hürde dar. Die Leverkusener kämpfen um die begehrten Champions-League-Plätze und sind keineswegs ein Aufbaugegner für kriselnde Klubs.

Der Respekt ist bei Hecking entsprechend groß, insbesondere wegen der beeindruckenden Offensivkraft der Gastgeber. Mit bisher 52 erzielten Toren belegen die Leverkusener den sechsten Platz in der Torjägerliste der Liga. Hecking äußert sich deutlich: „Wenn wir den Leverkusenern am Samstag zehn Torchancen ermöglichen, dann wird es knallen. Da haben sie schon die Qualität, uns mit ihren Offensiv-Spielern wehzutun.“

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Negativrekord droht erneut unter Hecking

Bereits eine einzige Torchance könnte den Rheinländern reichen, um dem VfL Wolfsburg einen unrühmlichen Eintrag in die Vereinsgeschichte zu bescheren. Seit 19 Spielen gelang den Wölfen kein Zu-null-Spiel mehr. Sollte der VfL auch bei Bayer einen Gegentreffer kassieren, würde der Negativrekord aus dem Jahr 2014 eingestellt werden. Damals, von Februar bis September, kassierte der Verein in 20 aufeinanderfolgenden Spielen mindestens ein Gegentor – und Trainer war damals ausgerechnet Dieter Hecking.

Tabellensituation spitzt sich zu

Die Lage ist ernst: Bei einer Niederlage in Leverkusen und gleichzeitigem Sieg des Relegationsplatzkandidaten St. Pauli (Sonntag bei Union Berlin) sowie einem Remis oder Sieg des 1. FC Köln in Frankfurt könnte der Abstand zum rettenden 16. Platz auf bedrohliche sechs Punkte anwachsen.

Doch es gibt auch Hoffnungsschimmer. Sollten die Wölfe ihre Sieglos-Serie beenden und in Leverkusen gewinnen, winkt den Profis möglicherweise ein freier Ostersonntag als Belohnung. Mehr als vage Andeutungen will Hecking dazu allerdings nicht machen. „Geplant da ist nichts. Wir müssen arbeiten“, betont der Trainer, lässt aber eine Tür offen: „Vielleicht gibt es den Sonntag frei, keine Ahnung. Aber das würde ich jetzt noch nicht ausloben. Da sollen sie erst mal eine Leistung bringen, die das auch berechtigt.“

Die kommenden Tage werden zeigen, ob der VfL Wolfsburg die Trendwende schafft oder weiter in der Abstiegszone verharrt. Das Duell in Leverkusen könnte wegweisend für den weiteren Saisonverlauf sein.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration