Trauer beim 1. FC Heidenheim: Nachwuchsspiele nach Tod von Roger Prinzen verschoben
Heidenheim verschiebt Junioren-Spiele nach Tod von Prinzen

Trauer beim 1. FC Heidenheim: Nachwuchsspiele nach plötzlichem Tod von Roger Prinzen verschoben

Der 1. FC Heidenheim befindet sich in tiefer Trauer. Nach dem plötzlichen und unerwarteten Tod von Jugend-Chef Roger Prinzen hat der Fußball-Bundesligist zwei Spiele seiner Juniorenmannschaften verschoben. Der sportliche Leiter des Nachwuchsleistungszentrums war am Montagabend im Alter von 57 Jahren verstorben, wie der Club unter Berufung auf seine Ehefrau Sonja mitteilte.

Verschiebung der Nachwuchsspiele aus Respekt

Aus Respekt vor dem Verstorbenen und zur Trauerbewältigung wurden die geplanten Partien der Jugendmannschaften abgesagt. Das Heimspiel der U19 in der DFB-Nachwuchsliga gegen den FC Augsburg wurde auf den kommenden Mittwoch verlegt. Für das Halbfinale im wfv-Pokal der U17 bei der SG Sonnenhof Großaspach steht noch kein neuer Termin fest. Der Ball ruht somit vorerst im Nachwuchsbereich des Vereins.

Roger Prinzen: Vom Profi zum Nachwuchschef

Roger Prinzen, gebürtig aus Düsseldorf, war seit 2018 für den 1. FC Heidenheim tätig. Zuvor hatte er eine bemerkenswerte Karriere im Fußball absolviert. Als aktiver Spieler war er unter anderem für den SV Darmstadt 98, Hannover 96 und Greuther Fürth auf dem Platz. Seine Trainerlaufbahn führte ihn zunächst nach Liechtenstein, bevor er 2013 zum 1. FC Nürnberg wechselte.

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Beim neunmaligen deutschen Meister verantwortete Prinzen jahrelang die zweite Mannschaft und übernahm zweimal interimsweise die Bundesliga-Mannschaft. Im November 2013 löste er Michael Wiesinger ab und im April 2014 folgte er auf Gertjan Verbeek. Diese Erfahrungen prägten seinen Werdegang, bevor er schließlich in Heidenheim die Nachwuchsarbeit übernahm.

Persönliches Vermächtnis und Hinterbliebene

Neben seiner professionellen Laufbahn hinterlässt Roger Prinzen eine trauernde Familie. Er wird von seiner Ehefrau Sonja und drei Kindern überlebt. Der Verein und die Fußballgemeinschaft zeigen sich bestürzt über den plötzlichen Verlust und gedenken des engagierten Nachwuchschefs, der maßgeblich an der Entwicklung junger Talente beteiligt war.

Die Entscheidung, die Junioren-Spiele zu verschieben, unterstreicht die Wertschätzung, die Prinzen innerhalb des Clubs genoss. Es bleibt abzuwarten, wie der Verein und die Mannschaften mit dieser schwierigen Situation umgehen werden, während die Trauerarbeit beginnt.

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