Hertha-Boss privat: Döner und Philosophie – So entspannt Peter Görlich nach Feierabend
Hertha-Boss privat: So entspannt Peter Görlich nach Feierabend

Hertha-Boss Peter Görlich: Der Mensch hinter dem Schreibtisch

Peter Görlich (59), Geschäftsführer von Hertha BSC, steht vor einer der größten Herausforderungen im deutschen Fußball: die Rückkehr des Hauptstadtklubs in die Bundesliga. Doch wie tickt der Mann, der diesen Wandel vorantreibt? In einem persönlichen Gespräch gewährt Görlich Einblicke in seinen Alltag jenseits des Rasens.

Struktur und Grenzen: Der Arbeitsalltag eines Managers

„Ich klopfe überall an und sage allen ‚Hallo‘“, beschreibt Görlich seinen morgendlichen Start im Büro. Sein Tag beginnt strukturiert: Er wirft einen Blick in sein Notizbuch, überprüft Termine und Briefing-Unterlagen. Diese Disziplin spiegelt sich auch in seiner Selbsteinschätzung wider. „Ich kenne genau meine Grenzen“, gesteht er und lacht über gescheiterte Heimwerker-Versuche mit Stichsäge und Co.

Privatleben: Von Philosophie bis Döner

Als Frühaufsteher und Schlechtschläfer kommt Görlich mit knapp sechs Stunden Nachtruhe aus. Seine Freizeit verbringt er mit anspruchsvoller Lektüre: Aktuell liest er „Der Score – Wie wir aufhören, das Spiel der anderen zu spielen“ von C. Thi Nguyen, einen Krimi von Håkan Nesser und Michel Friedmanns „Mensch“. Fernsehen ist nicht sein Medium – bei „Peaky Blinders“ schlief er ein.

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Berliner Kultur schätzt er: Theater, Museen und Kunst-Galerien besucht er regelmäßig. „Da finde ich es sensationell, was Menschen mit ihren Händen hinkriegen“, schwärmt er.

Die abendliche Belohnung nach einem langen Arbeitstag? Eine bequeme Hose und manchmal ein Döner. „Den finde ich lecker, weil das Brot so schön kross ist“, verrät Görlich. An anderen Tagen begnügt er sich mit glutenfreien Haferflocken und Skyr.

Fußball und Vorbilder: Schweinsteiger als Inspiration

Privat verbindet Görlich eine familiäre Bindung zu Darmstadt 98, doch Fan der Lilien ist er nicht. Sein Lieblingsspieler ist Bastian Schweinsteiger. „Ich fand Basti Schweinsteiger super, als Mensch und als überragenden Kicker“, erklärt er. Die Entwicklung des Ex-Nationalspielers vom offensiven Außenbahnspieler zum Mittelfeld-Strategen beeindruckt ihn zutiefst.

Diese Transformation sieht Görlich auch bei Hertha BSC: „Vom schillernden, wechselhaften Konstrukt hin zu einem sehr soliden, in der Mitte des deutschen Fußballs stehenden Verein“. Mit dieser Vision treibt er den Klub in eine neue Ära.

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