Hertha BSC: Trainer Stefan Leitl bekräftigt Saisonziel Platz sechs
Für Hertha BSC bleibt das von Trainer Stefan Leitl ausgegebene Ziel, die Saison in der Zweiten Fußball-Bundesliga auf Platz sechs abzuschließen, weiterhin bestehen. Eine Verbesserung in der Tabelle sieht der Übungsleiter des Berliner Traditionsvereins jedoch zunächst nicht. „Wenn wir klettern können, würden wir gerne klettern. Aber wir müssen dreimal nachlegen“, erklärte Leitl im Vorfeld des Heimspiels gegen den VfL Bochum am Samstagabend.
Rückstand zu Aufstiegsplätzen beträgt acht Punkte
Angesichts des Rückstands von acht Punkten zu den begehrten Aufstiegsplätzen betonte der 48-jährige Trainer die Notwendigkeit, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. „Darum sollten wir bei uns bleiben und die Spiele gewinnen und Punkte holen“, so Leitl. Trotz der herausfordernden Ausgangslage macht sich der Coach keine Sorgen um die Motivation seiner Mannschaft.
Nach dem späten 2:1-Auswärtssieg bei Preußen Münster zeigte sich Leitl überzeugt vom Teamgeist. „Wenn man sich den Jubel betrachtet, spricht viel für sich, dass es in der Mannschaft stimmt“, sagte er. Die positive Stimmung innerhalb der Mannschaft erfordere seiner Ansicht nach keine zusätzliche mentale Arbeit, da die Spieler gewillt seien, weitere Erfolge zu erzielen.
Personelle Veränderungen vor Bochum-Spiel
Für das anstehende Heimspiel gegen den als „unangenehm zu bespielenden“ Bundesliga-Absteiger VfL Bochum muss Leitl jedoch auf Kapitän Fabian Reese verzichten. Der Mittelfeldspieler hatte im Spiel gegen Preußen Münster seine fünfte Gelbe Karte erhalten und ist somit gesperrt. Als Ersatz wird Siegtorschütze Marten Winkler in die Startelf rücken.
Ebenfalls Hoffnung auf einen Startelfeinsatz hat Boris Mamuzah Lum, der in Münster Winklers Sololauf in der Nachspielzeit eingeleitet hatte. Der junge Spieler könnte von der Verletzung von Kevin Sessa profitieren und seine Startelf-Premiere in dieser Saison feiern.
Lum als Vorbild für Nachwuchsspieler
Für Trainer Leitl stellt Lum ein positives Beispiel für die Talente der eigenen Akademie dar, die den Sprung in den Profikader schaffen wollen. „Bobo ist durch die Tür gegangen“, sagte Leitl über den Nachwuchsspieler. Der Coach hofft, dass Lum weitere Fortschritte macht und sein großes Talent unter Beweis stellt.
Im Gegensatz dazu bleibt Pascal Klemens weiterhin außen vor. Leitl erwartet eine Entscheidung des 21-Jährigen, ob er seinen Vertrag verlängert oder den Verein im Sommer verlässt. Solange keine Entscheidung getroffen wird, bleibt Klemens, der derzeit in der Regionalliga-Mannschaft spielt, ein Kaderplatz verwehrt.
„Wir wollen ihn nicht aufs Abstellgleis bringen und haben die Tür sehr weit aufgemacht“, betonte Leitl. Eine klare Entscheidung wäre auch für den Spieler selbst eine Erleichterung, so der Trainer. Die verbleibenden neun Spieltage der Saison werden zeigen, ob Hertha BSC das gesteckte Ziel erreichen und möglicherweise sogar den Anschluss an die Aufstiegsplätze finden kann.



