Hertha-Coach Leitl fordert Abschlussstärke vor Aufstiegsendspiel gegen Paderborn
Stefan Leitl (48) hat beim öffentlichen Training von Hertha BSC vor dem Aufstiegsendspiel am Sonntag (13.30 Uhr) beim SC Paderborn klare Ansagen gemacht. Seine Kommandos hallten laut über den Platz: „Schießt mal, jetzt schießt!“ und „Mehr Risiko, mehr Risiko!“. Die Botschaft des Trainers war unmissverständlich: Seine Spieler sollen mutiger abschließen und nicht zu lange zögern.
Leitl reagiert auf Defizite aus Hannover-Niederlage
Beim bitteren 2:3 gegen Hannover fehlte es Hertha vor allem an Mut zum Torschuss. Das Team spielte gefällig und war phasenweise überlegen, aber vor dem Tor zu harmlos. Genau an diesem Punkt setzt Leitl jetzt an. Er will, dass seine Spieler entschlossener handeln und Risiken eingehen, um Tore zu erzielen.
Endspielwochen mit hoher Intensität eingeläutet
Für die Berliner beginnt nun die heiße Phase der Saison, die Leitl offiziell als Endspielwochen ausgerufen hat. Beim Training waren alle Profis bis auf die Langzeitverletzten dabei. Die Intensität war hoch, mit sauberen aber harten Zweikämpfen. Leitl stoppte immer wieder, korrigierte Laufwege und forderte schnelleres Umschalten, um eine Veränderung zu bewirken.
Feuriges Abschlussspiel als Vorbild für Paderborn-Partie
Zum Abschluss des Trainings ließ Leitl im Sechs-gegen-sechs spielen, wo richtiges Feuer aufkam. Reese erzielte das Siegtor für sein Team, und die Spieler trieben sich gegenseitig an, wobei jeder Ball wie im Pflichtspiel gefeiert wurde. Genau diese Energie und Entschlossenheit will Leitl am Sonntag gegen die Ostwestfalen sehen. Seine klare Ansage: Nicht nur kombinieren oder verwalten, sondern abschließen – oder wie er es ausdrückt: „Schießt!“



