Hertha BSC demonstriert Stärke: Überzeugender 5:2-Sieg in Düsseldorf
Geht doch noch etwas für Hertha BSC im Aufstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga? Die Berliner lieferten beim Auswärtsspiel bei Fortuna Düsseldorf eine beeindruckende Antwort und feierten einen deutlichen 5:2-Erfolg. Besonders Fabian Reese glänzte als Torschütze und Vorbereiter und entfachte damit erneut die Hoffnung auf den Bundesliga-Aufstieg.
Reese als entscheidende Triebkraft
Kapitän Fabian Reese war einmal mehr der entscheidende Mann für die Berliner. Nach einem frühen Rückstand durch ein Eigentor von Linus Gechtner in der 4. Minute drehte Reese die Partie mit einem Doppelschlag in der 18. und 26. Minute. Nicht genug damit: Der Topstar bereitete auch den Treffer von Dawid Kownacki in der 44. Minute vor. Martin Winkler krönte die überragende erste Halbzeit der Gäste mit dem vierten Treffer in der Nachspielzeit.
„Wir haben einen guten Matchplan gehabt und im richtigen Moment die Tore gemacht“, analysierte Reese nach dem Spiel. Die Statistik unterstreicht die Besonderheit dieser Leistung: Laut Sky-Statistik erzielte noch nie ein Team vier Kontertore in einem Spiel der 2. Bundesliga.
Geburtstagskind setzt den Schlusspunkt
Nach der Pause verkürzte Cedric Itten für Fortuna Düsseldorf in der 54. Minute, doch Hertha BSC ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Luca Schuler setzte an seinem 27. Geburtstag in der Nachspielzeit mit dem fünften Berliner Tor den verdienten Schlusspunkt. Seine anschließende Ansprache im Spielerkreis sorgte für reichlich Lacher – auch bei Matchwinner Reese.
Einziger Wermutstropfen des Abends war die frühe Auswechslung von Verteidiger Marton Dardai. Der ungarische Nationalspieler musste mit einer Kopfverletzung vom Platz und wurde durch Routinier Toni Leistner ersetzt.
Aufstiegstraum bleibt lebendig
Dieser Sieg ist in mehrfacher Hinsicht bedeutsam für die Berliner. Erstmals in dieser Saison gewann Hertha BSC ein Spiel nach Rückstand. Mit nun sieben Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz drei halten die Berliner weiter Kontakt zur Spitzengruppe. Zwar bleibt es ein vages Rechenspiel, doch die Hoffnung auf ein Aufstiegswunder ist wieder entfacht.
Die Triebkraft der Berliner ist der weitere Spielplan: Nach der Länderspielpause und dem brisanten Auswärtsspiel bei Dynamo Dresden am Karsamstag folgen nur noch Spiele gegen Mannschaften, die in der Tabelle teilweise deutlich schlechter postiert sind. Sieben Siege scheinen die Voraussetzung zu sein, um alle Denkmodelle Richtung Bundesliga realistisch werden zu lassen.
Ex-Düsseldorfer Dawid Kownacki jubelte nach seinem Tor übrigens nur verhalten – eine Geste des Respekts gegenüber seinem früheren Verein. Doch für Hertha BSC zählt am Ende nur eines: Drei Punkte und ein weiterer Schritt in Richtung des großen Traums vom Bundesliga-Aufstieg.



