HFC setzt auf Kontinuität: Robert Schröder bleibt Cheftrainer in Halle
HFC: Robert Schröder bleibt Cheftrainer in Halle

Hallescher FC bestätigt: Schröder bleibt Cheftrainer

Nachdem bereits Gerüchte kursierten, hat der Hallesche FC nun offiziell verkündet: Robert Schröder (37) bleibt auch in der kommenden Saison Cheftrainer des Traditionsvereins. Gemeinsam mit seinem Assistenten Sascha Prüfer, der seinen auslaufenden Vertrag bereits verlängert hat, wird das Trainerduo die Mannschaft weiterhin betreuen.

Vertragsanpassung trotz verfehlter Ziele

Interessant ist die Hintergrundgeschichte zur Vertragsverlängerung. Schröders ursprünglicher Vertrag enthielt eine Option, die an bestimmte sportliche Ziele geknüpft war. „Obwohl die Bedingungen nicht erreicht sind, haben wir uns jetzt losgelöst davon geeinigt, die Zusammenarbeit fortzusetzen“, erklärt der Trainer selbst. Es liegt nahe, dass es dabei um das Thema Drittliga-Aufstieg ging, der in dieser Saison aus verschiedenen Gründen – darunter auch die nicht beantragte Lizenz – nicht realisiert werden konnte.

Die Klausel wurde nun gestrichen, was deutlich macht: Der HFC setzt bewusst auf Kontinuität auf der Trainerbank. „Sportlich wie auch privat ist mir Loyalität extrem wichtig“, betont Schröder. „Und der Verein hat in einer schwierigen Phase im Herbst zu mir gestanden. Deshalb bin ich dankbar, dass wir die Reise gemeinsam weitergehen.“

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Sportchef lobt Entwicklung unter Schröder

Von Sportchef Daniel Meyer, dessen eigene Vertragsverlängerung noch nicht offiziell bestätigt ist, gibt es deutliche Worte der Anerkennung: „Das Trainerteam hat in einer anspruchsvollen Saison nachgewiesen, den hohen Anforderungen und dem Druck in einem Traditionsverein gewachsen zu sein“, heißt es aus Vereinskreisen. „Sie konnten insbesondere im Verlauf der Saison die Entwicklung von Kader und Spielidee vorantreiben.“

Hoffnung auf Signalwirkung für Spieler

Mit 28 Punkten führt der HFC aktuell die Rückrunden-Tabelle der Liga an – eine beachtliche Leistung. Jetzt hofft Robert Schröder, dass sein Verbleib auch positive Auswirkungen auf die Vertragsgespräche mit wichtigen Leistungsträgern haben wird. „Man sieht ja, dass uns Kontinuität wichtig ist“, so der Trainer. „Und ich hoffe, dass in den nächsten Tagen vielleicht die ein oder andere Tinte getrocknet sein wird.“

Die Entscheidung des Vereins zeigt deutlich: Trotz verfehlter Aufstiegsambitionen in dieser Saison vertraut man weiterhin auf das bewährte Trainerteam um Robert Schröder. Die Anpassung der Vertragsklauseln unterstreicht den Willen zur langfristigen Zusammenarbeit und gibt dem Trainerteam Planungssicherheit für die kommende Spielzeit.

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