FC Bayern: Historische Horror-Halbzeit in Mainz
Historische Horror-Halbzeit der Bayern in Mainz

Der FC Bayern München hat am 31. Spieltag der Bundesliga eine historisch schlechte Halbzeit erlebt. Beim Auswärtsspiel in Mainz lag die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany zur Pause mit 0:3 zurück. Diese 45 Minuten werden in die Geschichtsbücher des deutschen Rekordmeisters eingehen.

Seltene Negativserie

Im neuen Jahrtausend erlebten die Bayern zuvor erst dreimal einen solch hohen Pausenrückstand. Dazu zählen ein 1:4 in Bochum im November 2022 (Endstand 2:4), ein 0:3 in Stuttgart im Jahr 2007 (Endstand 1:3) und ein 0:3 in der Allianz Arena gegen Werder Bremen im Jahr 2004.

Rotierte Aufstellung

Trainer Vincent Kompany hatte im Vergleich zum DFB-Pokal-Halbfinalsieg gegen Bayer Leverkusen auf acht Positionen gewechselt. Dabei feierte der erst 18-jährige Bara Sapoko Ndiaye sein Startelfdebüt. Die lethargisch wirkenden Bayern machten es den Gastgebern von Beginn an leicht.

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Die Gegentreffer durch Dominik Kohr (15. Minute), Paul Nebel (29. Minute) und Sheraldo Becker (45.+2) resultierten aus schläfrigen Momenten in der Bayern-Hintermannschaft. Zudem leistete sich der frischgebackene deutsche Meister immer wieder leichtfertige Ballverluste, wie etwa Leon Goretzka vor dem 0:2, der einen Mainzer Konter ermöglichte.

Kurz nach Wiederbeginn gelang Nicolas Jackson der Anschlusstreffer für die Münchner. Dennoch bleibt der erste Durchgang als einer der schwächsten in der Vereinsgeschichte. Noch schlimmer hatte es die Bayern zuletzt im Jahr 1975 erwischt, als sie zur Pause mit 0:5 in Frankfurt zurücklagen (Endstand 0:6).

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