Hjulmand bleibt gelassen: Bayer Leverkusen vor HSV-Spiel unter Druck
Bayer Leverkusen steht vor dem wegweisenden Bundesliga-Nachholspiel beim Hamburger SV am Mittwochabend (20.30 Uhr/Sky) unter erheblichem Zugzwang. Nach drei Pflichtspielen in Folge ohne Sieg und einem Rückstand von sechs Punkten auf den begehrten Champions-League-Rang vier sucht der deutsche Vizemeister dringend nach einer Trendwende.
Trainer zeigt sich unbeeindruckt von Negativserie
Trainer Kasper Hjulmand reagierte mit Gelassenheit auf die aktuelle Drucksituation. Auf die Frage, ob er angesichts der Negativspirale Druck verspüre, antwortete der Däne mit einem Lachen: "Das geht ja schnell. Ich denke nicht darüber nach. Ich denke nie darüber nach. Ich bin nicht hier, um einen Job zu haben". Stattdessen betonte Hjulmand: "Ich bin hier, um mein Bestes für das Team zu geben."
Die Mannschaft hatte sich in den letzten Spielen äußerst lethargisch und ideenlos präsentiert, doch Sorgen bereitet dies dem Trainer nicht. "Wir sind nicht so weit weg, wie wir denken", erklärte Hjulmand selbstbewusst und verwies auf das vorhandene Potenzial im Kader.
Nachholspiel mit besonderer Bedeutung
Das Duell in Hamburg war ursprünglich bereits im Januar geplant gewesen, musste jedoch aufgrund statischer Sicherheitsbedenken infolge extremen Tauwetters abgesagt werden. Nun kommt der Nachholtermin zur denkbar ungünstigsten Zeit für die Rheinländer.
Für diese wegweisende Partie hat Hjulmand nach eigenen Angaben "einen Plan" entwickelt. Eine positive Nachricht gibt es zudem im personellen Bereich: Offensivspieler Malik Tillman steht dem Coach nach einer überstandenen Fußprellung wieder zur Verfügung und könnte frischen Schwung in die angeschlagene Offensive bringen.
Die Situation bei Bayer Leverkusen bleibt angespannt, doch Trainer Kasper Hjulmand strahlt Ruhe aus und konzentriert sich ganz auf die sportliche Aufgabe. Ob diese Gelassenheit sich in einem dringend benötigten Auswärtssieg beim Hamburger SV niederschlagen wird, bleibt abzuwarten.



