Hjulmands klare Priorität: Bundesliga vor Champions-League-Highlights
Im Kampf um die internationalen Spitzenplätze lässt Bayer Leverkusens Trainer Kasper Hjulmand keine Ablenkung zu. Der Däne stellt unmissverständlich klar: Das absolute Augenmerk liegt auf dem Bundesliga-Spiel am Samstag beim SC Freiburg. Erst nach diesem wichtigen Auswärtsspiel dürfen die anstehenden Highlightpartien in der Königsklasse eine Rolle spielen.
Konzentration auf das Wesentliche
„Das Wichtigste ist die Partie am Samstag in Freiburg, wir sehen die Bundesliga als das Wichtigste jetzt“, betonte Hjulmand in seiner Pressekonferenz am Freitag. Der Trainer duldet keine Gedanken an die prestigeträchtigen Champions-League-Duelle gegen den FC Arsenal und Bayern München, die in den folgenden Wochen anstehen. „Natürlich ist es schön, auch in der Champions League zu spielen. Es sind zwei große Spiele, aber unser Fokus liegt zu 100 Prozent auf Freiburg und der Bundesliga“, unterstrich der Coach die klare Prioritätensetzung.
Personelle Entscheidungen stehen an
Ob Leverkusen im Breisgau wieder auf den zuletzt angeschlagenen Torjäger Patrik Schick setzen kann, wird sich laut Hjulmand erst nach dem Abschlusstraining entscheiden. Auch die Torhüterfrage bleibt spannend: Stammkeeper Mark Flekken ist nach seiner Knieverletzung zwar genesen, doch Janis Blaswich hat in seiner Abwesenheit überzeugt. „Es ist sehr, sehr gut für das Team, dass es kompliziert und schwierig wird für mich“, kommentierte Hjulmand die positive Konkurrenzsituation. Blaswich habe seinen Job als Vertretung „sehr, sehr gut“ erledigt.
Tabellensituation als Antrieb
Durch den Sieg im Nachholspiel beim Hamburger SV (1:0) unter der Woche hat sich Bayer Leverkusen wieder in Reichweite der begehrten Champions-League-Ränge gebracht. Dieser Erfolg gibt dem Team zusätzlichen Rückenwind, doch Hjulmand warnt vor voreiligen Gedanken: Die Konzentration muss voll und ganz dem nächsten Schritt gelten. Erst ein Erfolg in Freiburg würde den Weg für die großen Europapokal-Duelle ebnen.
Die Terminlage ist anspruchsvoll: Nach der Partie im Breisgau trifft Leverkusen im Achtelfinale der Champions League auf den FC Arsenal (11. und 17. März), zwischen den beiden Duellen gegen die Londoner folgt das Bundesliga-Topspiel gegen Bayern München (14. März). Eine sportlich herausfordernde Phase, die laut Hjulmand nur mit strikter Fokussierung auf das jeweils nächste Spiel zu bewältigen ist.



