Hoeneß begrüßt Eta-Debüt bei Union Berlin als positives Signal für den Fußball
Hoeneß: Eta-Debüt bei Union Berlin ist gutes Zeichen

Hoeneß begrüßt historisches Debüt von Eta in der Bundesliga

Der Trainer des VfB Stuttgart, Sebastian Hoeneß, hat sich mit deutlichen Worten zum bevorstehenden Debüt von Marie-Louise Eta als Cheftrainerin beim 1. FC Union Berlin geäußert. Der 43-jährige Coach bezeichnete die Beförderung der 34-Jährigen als „ein gutes Zeichen und eine positive Entwicklung“ für den deutschen Fußball. Hoeneß kündigte an, das Geschehen in Berlin mit besonderer Aufmerksamkeit zu verfolgen.

Historischer Moment für den Profifußball

Marie-Louise Eta wird heute Nachmittag um 15:30 Uhr im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg ihr Debüt als erste Cheftrainerin in der Geschichte der Fußball-Bundesliga der Männer geben. Die Berlinerin wurde von der U19-Mannschaft der Köpenicker zum A-Team befördert, nachdem Steffen Baumgart seinen Posten geräumt hatte. Sie übernimmt die Betreuung der Profis bis zum Ende der aktuellen Saison.

„Ich sehe das Ganze sehr positiv“, erklärte Hoeneß auf Nachfrage zu Eta. „Ich kenne sie zwar nicht persönlich, aber es ist sicher so, dass sie dort sitzt, weil sie richtig gut ist. Sie hat sicher richtig Qualitäten.“ Der VfB-Trainer betonte jedoch gleichzeitig, dass es im Profifußball letztlich um Leistung gehe.

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Leistung steht im Mittelpunkt

Hoeneß verwies auf ein Statement von Eta selbst, in dem sie deutlich gemacht habe, dass es nicht um Geschlechter, sondern um sportlichen Erfolg gehe. „Es geht jetzt nicht um Geschlechter, es geht um Leistung. Es geht darum, erfolgreich zu sein. Daran möchte sie sich messen lassen wie jeder andere auch“, so der Stuttgarter Coach.

Der Trainer, dessen eigene Mannschaft am kommenden Sonntag um 17:30 Uhr beim FC Bayern München antreten wird, versicherte: „Ich werde es sehr wohlwollend beobachten.“ Damit unterstrich er seine grundsätzlich positive Haltung gegenüber diesem historischen Schritt im deutschen Profifußball.

Die Beförderung von Eta wird von vielen Beobachtern als wichtiger Meilenstein für die Gleichstellung im Fußball gewertet. Hoeneß' Äußerungen zeigen, dass auch etablierte Trainer-Kollegen diese Entwicklung unterstützen und die sportliche Qualifikation in den Vordergrund stellen.

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