Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß fiebert dem Halbfinal-Rückspiel des FC Bayern in der Champions League gegen Paris Saint-Germain entgegen und ist zuversichtlich, dass seine Mannschaft den Einzug ins Endspiel am 30. Mai in Budapest schafft. „Das Momentum“ nach der 4:5-Niederlage im Hinspiel liege vor dem Wiedersehen am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) in München „beim FC Bayern, nicht bei Paris“, sagte Hoeneß bei DAZN.
Stadt im Ausnahmezustand
Der 74-Jährige spürt, wie die ganze Stadt auf das Duell hinfiebert. „Wo immer du hinkommst, wirst du auf dieses Spiel angesprochen“, berichtete er und erzählte von einem Essen mit seiner Ehefrau Susi, bei dem er auf den Kracher angesprochen worden sei. „Das ist schon etwas ganz Besonderes“, sagte er.
Kein erneutes Spektakel erwartet
Ein abermaliges Torspektakel wie in Paris erwartet Hoeneß nicht. „Nein, das wird es nicht geben. Aber es wird vielleicht ein 3:1 oder ein Unentschieden, wenn wir ausscheiden sollten. Aber wenn wir gewinnen, dann glaube ich nicht, dass da vier, fünf Tore fallen“, erklärte er.
Wichtig sei, dass die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany beim Versuch, den Rückstand aus dem ersten Vergleich wettzumachen, „nicht hektisch“ werde. Zumal sie die Fans im Rücken habe. Hoeneß hat „zum ersten Mal das Gefühl, dass unser Publikum eine wirklich große Hilfe ist“. Schon beim Viertelfinal-Rückspiel gegen Real Madrid (4:3) sei die Stimmung „Wahnsinn“ gewesen. „Und genau das ist ein Vorteil für uns, der eine ganz große Rolle spielen kann.“
Falls der Final-Einzug gelingen sollte, „dann lasse ich mir nicht nehmen zu sagen: Das ist eine überragende Saison“, meinte Hoeneß. Dann wäre das dritte Triple der Klubgeschichte nach 2013 und 2020 möglich.



