Hoeneß rechtfertigt massive Rotation nach VfB-Pleite: „Spiel, das man in 100 Jahren nicht verlieren darf“
Hoeneß verteidigt XXL-Rotation nach VfB-Niederlage

VfB Stuttgart kassiert enttäuschende Heimpleite gegen Celtic

Beim 0:1-Heimniederlage gegen Celtic Glasgow hat der VfB Stuttgart eine bittere Pleite kassiert, die Trainer Sebastian Hoeneß nach dem Spiel deutlich kritisierte. Der 43-jährige Trainer hatte die Startelf auf gleich sieben Positionen verändert – eine umfangreiche Rotation, die im Nachhinein für Diskussionen sorgte.

Hoeneß verteidigt seine Personalentscheidungen

„Dadurch, dass wir immer wieder rotieren, bleiben die Jungs im Rhythmus“, erklärte Hoeneß auf Nachfrage. „Mir wird das Thema zu groß gemacht, weil es nicht möglich ist, immer mit der gleichen Mannschaft zu spielen. Dafür ist das Vertrauen in die Jungs auch einfach zu groß.“ Der Trainer betonte damit seinen rotationsfreundlichen Ansatz, der jedoch gegen Celtic nicht aufging.

Die zweite Reihe um Badredine Bouanani (21), Chema Andrés (20) und Luca Jaquez (22) konnte die gebotene Chance nicht nutzen und überzeugte nicht. Damit verpassten die jungen Spieler die Gelegenheit, sich für weitere Einsätze zu empfehlen.

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„Spiel, das man in 100 Jahren nicht verlieren darf“

Besonders schmerzte Hoeneß die statistische Überlegenheit seiner Mannschaft bei gleichzeitiger Niederlage. „Das war ein Spiel, das du in 100 Jahren nicht verlieren darfst“, analysierte der Trainer. „Wir hatten 25 zu drei Torschüsse. Dazu zwei Abseitstore, die nicht in die Statistik eingehen...“

Die mangelnde Effizienz im Abschluss war für Hoeneß ebenso enttäuschend wie die Leistung der Ergänzungsspieler. Trotz der klaren Chancenüberlegenheit gelang es dem VfB nicht, den Ball ins Netz zu bringen.

Führich und Stiller mit positiven Impulsen

Ein Lichtblick war die Einwechslung von Chris Führich zur Halbzeit. Der 28-jährige Flügelspieler belebte das Spiel des VfB deutlich und erzielte sogar einen Treffer, der jedoch nicht anerkannt wurde. „Ich finde, dass das Spiel in der zweiten Halbzeit druckvoller wurde“, so Hoeneß. „Chris hat ein auffälliges Spiel gemacht. Auch, wenn sein Treffer nicht gezählt hat.“

Gegen den kriselnden VfL Wolfsburg am kommenden Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) hat Führich beste Chancen, wieder in der Startelf zu stehen. Das gleiche gilt für Spielmacher Angelo Stiller, der nach einer Knieprellung gegen Celtic nach einer Stunde eingewechselt wurde. „Es geht ihm gut. Er wird spielen“, bestätigte Hoeneß.

Ausblick auf das Wolfsburg-Spiel

Nach der enttäuschenden Niederlage muss der VfB Stuttgart nun schnell wieder auf die Beine kommen. Die nächste Herausforderung wartet am Sonntag mit dem Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg. Ob Hoeneß nach der missglückten Rotation gegen Celtic wieder zu einer stabileren Startelf zurückkehrt oder weiterhin auf Rotation setzt, bleibt abzuwarten.

Die Pleite gegen Celtic zeigt deutlich, dass selbst bei statistischer Überlegenheit und vielen Torchancen der Sieg nicht garantiert ist. Für Hoeneß und seine Mannschaft gilt es nun, aus den Fehlern zu lernen und gegen Wolfsburg die nötige Effizienz zu zeigen.

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