Hoffenheims Champions-League-Traum erleidet nächsten Dämpfer in wildem Augsburg-Duell
Hoffenheims CL-Traum erleidet Dämpfer in wildem Augsburg-Duell

Hoffenheims Champions-League-Ambitionen erhalten nächsten Dämpfer

Der TSG Hoffenheim geht im Kampf um die begehrten Champions-League-Plätze weiter die Luft aus. Beim 2:2 (2:2) beim FC Augsburg wendete die Ilzer-Truppe zwar eine dritte Niederlage in Folge in der Fußball-Bundesliga ab, verpasste aber die Chance, zumindest vorübergehend an Leipzig und Stuttgart vorbeizuziehen. Am Wochenende droht sogar der Überholmanöver von Leverkusen.

Wildes Spiel mit verpasstem Elfmeter

Von Königsklassen-Niveau war Hoffenheim in Augsburg weit entfernt – und hatte am Ende noch großes Glück. In der 85. Minute schoss Alexis Claude-Maurice bei einem Foulelfmeter den Ball übers Tor von TSG-Keeper Oliver Baumann und vergab somit die Riesenchance zum Sieg für den FCA. Die Gastgeber konnten sich über einen Punkt im Abstiegskampf freuen, doch der Ärger über den verpassten Dreier nach einer 2:0-Führung war deutlich spürbar.

Frühe Führung der Augsburger

Claude-Maurice (11. Minute) und Michael Gregoritsch (14.) hatten den FCA früh in Führung gebracht. Noch vor der Pause glich Hoffenheim jedoch dank der Treffer von Robin Hranac (35.) und Bazoumana Touré (42.) aus. Nach den Niederlagen in Leipzig (0:5) und gegen Mainz (1:2) hatte Hoffenheim-Trainer Christian Ilzer betont, endlich wieder gewinnen zu wollen. Doch die Anfangsphase sah zunächst nach einer weiteren Klatsche aus.

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Defensivprobleme auf beiden Seiten

Die Abwehrreihen beider Teams bekleckerten sich nicht mit Ruhm. Beim 0:1 durfte Claude-Maurice weitgehend unbedrängt an mehreren Hoffenheimern vorbeidribbeln, beim 0:2 ließ sich Ozan Kabak im Zweikampf wegdrücken. Torhüter Oliver Baumann, der mit seinem 518. Bundesliga-Einsatz in die Top Ten der ewigen Bestenliste vorstieß, war bei den Gegentoren kaum zu kritisieren. Sein Augsburger Pendant Finn Dahmen ließ beim 2:2 einen Schuss aus spitzem Winkel am kurzen Pfosten passieren.

Intensive zweite Halbzeit

Die Begegnung vor 28.600 Zuschauern blieb nach dem Seitenwechsel wild, wenn auch mit weniger Torchancen. Die Intensität in den Zweikämpfen nahm deutlich zu, Schiedsrichter Daniel Schlager zückte reihenweise Gelbe Karten. Zwischendurch gerieten sogar die beiden Trainer Christian Ilzer und Manuel Baum an der Seitenlinie aneinander, gaben sich nach einer Unterredung mit dem Referee aber wieder die Hand.

Wichtiger Punkt für Augsburg

Für den FC Augsburg könnte der Punkt im Kampf um den Klassenverbleib entscheidend sein. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit hätte Stürmer Michael Gregoritsch fast noch das 3:2 erzielt, sein Abschluss traf jedoch nur die Latte. Hoffenheim muss nun befürchten, im Rennen um die Champions League weiter zurückzufallen, während Augsburg einen kleinen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht hat.

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