Hürzeler attackiert Arsenal: 'Das ist kein Fußball' - Zeitspiel-Kritik am Tabellenführer
Hürzeler attackiert Arsenal: 'Das ist kein Fußball'

Hürzeler attackiert Arsenal: 'Das ist kein Fußball' - Zeitspiel-Kritik am Tabellenführer

Teammanager Fabian Hürzeler von Brighton & Hove Albion hat nach der 0:1-Niederlage gegen den FC Arsenal eine scharfe Kritik am Spielstil des Premier-League-Spitzenreiters geäußert. Der deutsche Coach polterte, dass die Mannschaft von Mikel Arteta das Zeitspiel perfektioniert habe und forderte ein Eingreifen der Liga.

'Die Premier League muss Regeln dagegen finden'

'Das ist kein Fußball', erklärte Hürzeler wütend nach dem Duell mit den Gunners. Er warf Arsenal ausdauerndes Zeitschinden vor und betonte, dass Schiedsrichter Chris Kavanagh sich im Gespräch machtlos gezeigt habe. 'Wenn sie am Ende Meister werden, wird niemand fragen, auf welche Weise sie es geschafft haben', so Hürzeler, 'aber es geht um die Regeln. Die Premier League muss Regeln dagegen finden. Wenn die Liga und der Schiedsrichter alles erlauben, wird's schwierig.'

Der Brighton-Manager betonte, dass er 'niemals' versuchen würde, auf diese Art Spiele zu gewinnen. Stattdessen hob er den eigenen Einsatz hervor: 'Nur eine Mannschaft hat versucht, Fußball zu spielen - und ich bin stolz darauf, wie wir das gemacht haben. Ich liebe es, wie wir gespielt haben.'

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Effektive Spielzeit sinkt bei Arsenal-Spielen

Hürzeler räumte ein, dass jede Mannschaft mal auf Zeit spiele, 'aber es muss eine Grenze geben'. Aktuell sei es jedoch so, dass die Gunners 'tun können, was sie wollen'. Der Teammanager beklagte konkret, dass in Spielen gegen Arsenal die effektive Spielzeit regelmäßig von 60 auf 50 Minuten sinke.

Diese Kritik trifft Arsenal in einer Phase, in der der Klub bereits seit geraumer Zeit mit breiter Kritik an seiner Spielweise konfrontiert ist. Besonders Trainer Mikel Arteta steht im Fokus, da er wie kaum ein anderer Trainer auf Standards setzt. Auf Hürzelers Aussagen angesprochen, entgegnete der Spanier trocken: 'Was für eine Überraschung. Ich liebe meine Spieler und ich liebe die Art, mit der wir konkurrieren.'

Die Kontroverse zeigt einmal mehr die hitzigen Debatten in der Premier League auf, wo taktische Entscheidungen und Spielstile regelmäßig für Diskussionen sorgen. Während Arsenal weiter an der Tabellenspitze steht, bleibt die Frage, ob die Liga auf die Kritik reagieren wird.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration