Vor Dortmund-Kracher: HSV erleidet bitteren Rückschlag bei Capaldo
HSV: Bitterer Rückschlag vor Dortmund-Kracher

Vor dem Topspiel in Dortmund: HSV mit personellen Problemen

In den letzten acht Saisonspielen will der Hamburger SV den direkten Bundesliga-Verbleib sichern. Die aktuelle Zwischenbilanz von 30 Punkten nach 26 Spieltagen ist durchaus vielversprechend, doch das verbleibende Programm stellt die Mannschaft vor enorme Herausforderungen. Von den restlichen Partien finden nur noch drei im heimischen Volksparkstadion statt, während fünf Auswärtsspiele anstehen. Lediglich zwei der kommenden Gegner – Augsburg und Bremen – befinden sich aktuell in der unteren Tabellenhälfte.

Erster Kracher in Dortmund erwartet den HSV

Der erste große Test wartet bereits am Samstag (18.30 Uhr, live bei Sky) beim Auswärtsspiel in Dortmund. Die Borussia präsentiert sich mit neun Spielen und 22 Punkten als beste Mannschaft der Rückrunde und damit als gefährlicher Gegner. HSV-Trainer Merlin Polzin (35) äußerte sich vor dem Duell: „Wir haben sehr viel dafür getan, um mit gesundem Selbstvertrauen nach Dortmund fahren zu können. Wir wissen aber auch, dass wir einiges dafür tun müssen, damit es nicht nur eine schöne Anreise, sondern auch eine schöne Abreise wird.“

Bitterer Rückschlag bei Nicolás Capaldo

Für den Aufsteiger kommt ein weiterer Dämpfer hinzu: Bei Verteidiger Nicolás Capaldo (27) geht es in Sachen Comeback nicht wie erhofft voran. Der Argentinier leidet unter Problemen mit der Bauchmuskulatur. Polzin gab eine ernüchternde Einschätzung: „Die letzten Tage sind nicht ganz so positiv verlaufen, wie wir uns das erhofft haben. Er hat relativ schnell gute Schritte gemacht. Deshalb war ich auch etwas optimistischer. Aber – es hat sich nicht ganz so entwickelt. Er hat noch Schmerzen.“ Diese Aussage lässt eher auf einen erneuten Ausfall des Defensivspielers schließen.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Weitere Ausfälle beim Training

Beim Training am Dienstag fehlten zudem die Offensivspieler Philip Otele (26) und Albert Grønbaek (24). Beide waren bereits am Wochenende erkrankt und spielten daher im 1:1 gegen Köln kaum eine Rolle. Während Otele zu einem Kurzeinsatz kam, musste Grønbaek mit Fieber komplett passen.

Für das wichtige Auswärtsspiel in Dortmund sieht die Perspektive unterschiedlich aus: Philip Otele könnte kurzfristig wieder auf den Trainingsplatz zurückkehren. Bei Albert Grønbaek, der eigentlich seine Kader-Premiere gegen Köln feiern sollte, dürfte die Genesung noch etwas länger dauern. Am Spieltag war der Leihspieler von Stade Rennes morgens noch bei der Aktivierung dabei, doch dann verschlechterte sich sein Zustand rapide. Am Dienstag wurde Grønbaek lediglich behandelt.

Die personellen Engpässe kommen zur ungünstigsten Zeit für den HSV, der in der entscheidenden Phase der Saison jede Unterstützung benötigt. Die Borussia Dortmund wartet als stärkste Rückrunden-Mannschaft der Liga und stellt eine enorme Hürde im Kampf um den Klassenerhalt dar.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration