Ex-Bundesliga-Trainer Adi Hütter sagt Tottenham Hotspur ab
Der österreichische Fußballtrainer Adi Hütter hat sich in einem offiziellen Statement zu den anhaltenden Gerüchten um den vakanten Trainerposten bei Tottenham Hotspur geäußert. Seit der Trennung des Londoner Vereins von seinem bisherigen Coach Igor Tudor am vergangenen Sonntag waren die Spekulationen um eine mögliche Verpflichtung Hütters deutlich lauter geworden.
Hütter plant Rückkehr erst zur neuen Saison
In seiner Erklärung machte der 56-Jährige deutlich: „In den letzten Tagen und Wochen bin ich immer häufiger mit verschiedenen Klubs in Verbindung gebracht worden. Wie ich aber bereits unmittelbar nach meiner Monaco-Zeit gesagt habe, möchte ich grundsätzlich frühestens wieder mit Beginn der neuen Saison als Cheftrainer arbeiten.“ Seine Haltung zu diesem Thema habe sich „seither nicht verändert“, betonte der ehemalige Trainer von Eintracht Frankfurt und Borussia Mönchengladbach.
Hütter musste bei der AS Monaco im Oktober 2025 seinen Hut nehmen und befindet sich seitdem ohne Engagement. Der Österreicher gilt als erfahrener Trainer mit Bundesliga-Erfahrung, doch sein klares Statement dürfte die Hoffnungen der Tottenham-Verantwortlichen auf eine schnelle Verpflichtung zunichtemachen.
Tottenhams Trainer-Suche konzentriert sich auf Roberto De Zerbi
Da sich mit Sean Dyche ein weiterer Kandidat bereits vom Trainerjob bei den Spurs distanziert hat, müssen die Londoner anderweitig nach einer Lösung suchen. Medienberichten zufolge rückt vor allem der Italiener Roberto De Zerbi immer weiter in den Fokus der Verantwortlichen.
Der 46-jährige Trainer war bis Anfang Februar noch bei Olympique Marseille tätig und ist nun wieder verfügbar. Anscheinend bevorzugt auch De Zerbi ein Engagement erst ab dem Sommer, doch ob er nicht doch als Feuerwehrmann einspringen könnte, bleibt bisher unklar.
De Zerbi war vor knapp zwei Jahren ein sehr gefragter Trainer, der in seiner Zeit bei Brighton & Hove Albion vor allem durch seine innovative Spielweise Eindruck hinterlassen hatte. Nachdem er bei vielen Klubs Interesse geweckt hatte, entschied sich der Italiener letztendlich für Olympique Marseille, wo er nach eineinhalb Jahren den Trainerposten räumen musste.
Premier-League-Erfahrung als entscheidender Faktor
Durch sein Engagement bei Brighton & Hove würde De Zerbi die nötige Premier-League-Erfahrung mitbringen, die viele Fans zuvor bei Igor Tudor vermisst hatten. Die Suche nach einem geeigneten Nachfolger gestaltet sich für Tottenham jedoch zunehmend schwierig, da mehrere Kandidaten entweder abwinken oder erst zur neuen Saison verfügbar sein wollen.
Die Londoner müssen nun entscheiden, ob sie einen Interimstrainer einsetzen oder doch noch einen Kandidaten überzeugen können, der sofort zur Verfügung steht. Die kommenden Tage werden zeigen, in welche Richtung die Trainer-Suche bei den Spurs geht.



