Überraschende Heimniederlage für Greifswald/Loitz in der Handball-Regionalliga
In der Handball-Regionalliga hat die SG Uni Greifswald/Loitz eine unerwartete und deutliche Heimniederlage einstecken müssen. Gegen die TSG Lübbenau unterlagen die Vorpommern in der heimischen Peenetalhalle mit 29:36. Die Partie war bereits zur Halbzeit mit 17:12 für die Brandenburger entschieden, was die Enttäuschung auf Seiten der Gastgeber noch verstärkte.
Trainer Radloff zeigt sich enttäuscht über die Leistung
Trainer Jürgen Radloff äußerte sich nach dem Spiel deutlich enttäuscht: „Wir hatten zu keiner Phase des Spiels eine Chance, so ehrlich muss man leider sein.“ Er fügte hinzu: „Wir hätten uns gerade vor unserem Publikum gern anders präsentiert. Aber wir kriechen zurzeit auf dem Zahnfleisch.“ Die Aussagen des Trainers unterstreichen die aktuelle schwierige Situation des Teams.
Verletzungen und Krankheiten belasten den schmalen Kader
Die Niederlage fällt in eine Phase, in der der ohnehin schmale Kader der SG Uni Greifswald/Loitz durch zahlreiche Ausfälle belastet ist. Durch Krankheiten und Verletzungen ist das Team in den vergangenen Wochen oft an seine Grenzen gestoßen. Radloff räumte ein, dass einige angeschlagene Spieler gegen Lübbenau vielleicht gar nicht hätten auflaufen sollen. Besonders schwer wiegt die Verletzung von Rückraumspieler Florian Fink, der sich vor einer Woche eine schwere Sprunggelenk- und Wadenverletzung zugezogen hat.
Dreiwöchige Spielpause kommt zur rechten Zeit
Die nun anstehende dreiwöchige Spielpause kommt für die SG Uni Greifswald/Loitz daher genau zum richtigen Zeitpunkt. Radloff betonte: „Jetzt haben wir Zeit, dass der eine oder andere Spieler wieder fit wird.“ Die Mannschaft kann die Pause nutzen, um sich zu regenerieren und Verletzungen auszukurieren, bevor es am 18. April mit dem Auswärtsspiel beim LHC Cottbus weitergeht.
Ausblick auf die verbleibenden Saisonspiele
Nach der Partie in Cottbus folgen für Greifswald/Loitz noch zwei Heimspiele gegen Ludwigsfelde und den HSV Insel Usedom. Das letzte Saisonspiel findet am 9. Mai bei der SG OSF Berlin statt. Trotz der Niederlage gegen Lübbenau bleibt die SG Uni Greifswald/Loitz Tabellensiebter in der Regionalliga und hat den Klassenerhalt bereits sicher.
Torfolge der SG Uni Greifswald/Loitz
Die erfolgreichsten Werfer für Greifswald/Loitz waren Tim Stubbe und Granholm mit jeweils sieben Treffern. Weitere Tore erzielten:
- Teixeira (5 Tore)
- Toth (5 Tore)
- Weier (1 Tor)
- Schramm (1 Tor)
- Tippelt (1 Tor)
- Rasch (1 Tor)
- Tuinea (1 Tor)
Die Mannschaft muss nun die Spielpause nutzen, um gestärkt in die letzten Saisonspiele zu gehen und die enttäuschende Niederlage gegen Lübbenau hinter sich zu lassen.



