Infantino bekräftigt erneut: Iran wird auf jeden Fall an der WM 2026 teilnehmen
Infantino: Iran nimmt auf jeden Fall an WM 2026 teil

FIFA-Präsident bekräftigt Teilnahme des Iran an der WM 2026

Ungeachtet der anhaltenden Spannungen im Nahen Osten hat FIFA-Präsident Gianni Infantino die Teilnahme des Iran an der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 erneut bekräftigt. Der Chef des Fußball-Weltverbandes äußerte sich am Mittwoch am Rande einer Wirtschaftskonferenz des US-Senders CNBC mit deutlichen Worten.

„Iran kommt auf jeden Fall“

„Iran kommt auf jeden Fall. Wir hoffen, dass die Situation bis dahin eine friedliche sein wird, das würde definitiv helfen“, erklärte Infantino. Der Iran müsse teilnehmen, da die Mannschaft ihr Volk repräsentiere, sich sportlich qualifiziert habe und die Spieler unbedingt spielen wollten. Diese Position hatte der FIFA-Präsident bereits Ende März vertreten und nun erneut bekräftigt.

Die iranische Nationalmannschaft ist für die WM-Spiele im Juni in der Gruppe G eingeteilt und wird zwei Partien in Los Angeles sowie eine Begegnung in Seattle austragen. Als Teamquartier ist Tucson im Bundesstaat Arizona vorgesehen. Die Weltmeisterschaft beginnt am 11. Juni und wird erstmals mit 48 Mannschaften in den USA, Mexiko und Kanada ausgetragen.

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Politische Spannungen und sportliche Lösung

Die Teilnahme des Iran war zuletzt wegen der militärischen Eskalation in der Region infrage gestellt worden. Nach dem Beginn des Konflikts zwischen den USA, Israel und Iran Ende Februar hatte Teheran zeitweise sogar einen Boykott ins Spiel gebracht und gefordert, die Spiele nicht in den Vereinigten Staaten auszutragen. Die FIFA lehnte diese Forderung jedoch entschieden ab.

Nach wochenlangen Luftangriffen auf Iran und iranischen Vergeltungsaktionen gegen Israel und andere Länder der Region trat am 8. April eine brüchige Waffenruhe in Kraft. Infantino betonte am Mittwoch die übergeordnete Rolle des Sports: „Sport sollte außerhalb der Politik stehen. Wenn sonst niemand daran glaubt, Brücken zu bauen und sie zu erhalten, dann tun wir das.“

Die klare Position des FIFA-Präsidenten unterstreicht den Willen des Weltverbandes, sportliche Ereignisse trotz politischer Herausforderungen durchzuführen und die Qualifikationsergebnisse zu respektieren. Die iranische Mannschaft hat sich sportlich für das Turnier qualifiziert und wird nun ihre Vorbereitungen auf die Gruppenspiele in den USA fortsetzen.

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