Schock im Training: Jena-Profi Weihrauch erklärt seine Pause wegen Lagerungsschwindel
Jena-Profi Weihrauch: Pause wegen Lagerungsschwindel erklärt

Schock im Training: Jena-Profi Weihrauch erklärt seine Pause

Er war zuletzt nur Reservist: Jenas Mittelfeldregisseur Patrick Weihrauch (32) musste unerwartet eine Pause einlegen. Jetzt ist der Spieler des FC Carl Zeiss Jena zurück und stand beim 1:0 gegen den FSV Luckenwalde am Ostersamstag erstmals seit Mitte März wieder in der Startformation des Regionalligisten.

„Es ist immer schön, wenn man spielen darf, dafür spielt man ja Fußball. Besonders gut tat uns, dass wir nach den schweren Spielen der letzten Tage auch diese Partie gezogen haben“, sagt Weihrauch nach seinem Comeback.

Drei schwierige Wochen hinter sich

Hinter dem Mittelfeldspieler liegen drei anstrengende Wochen. Beim 1:4 in Chemnitz saß er 90 Minuten auf der Bank, beim historischen 9:7 im Pokalderby in Erfurt war er gar nicht im Kader. Lediglich in Zehlendorf am vorigen Mittwoch durfte er einige Minuten auf dem Platz verbringen.

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In einem Interview erklärt Weihrauch nun, warum er kürzertreten musste: „Im Training wurde mir plötzlich schwindelig, ich musste mich übergeben“, berichtet der 32-Jährige. Dieser Vorfall führte zu einer ärztlichen Untersuchung.

Diagnose: Lagerungsschwindel

Weihrauch landete beim Arzt, wo die Ursache für seine Beschwerden geklärt wurde. „So etwas muss man abklären. Zum Glück war es dann etwas Harmloses“, erklärt der Fußballprofi. Die Diagnose lautete Lagerungsschwindel.

„Dabei lösen sich winzige Kristalle im Innenohr und stören das Gleichgewicht. Für mich war es das erste Mal, dass ich so etwas hatte“, erläutert Weihrauch. Weder ein Zweikampf noch ein Kopfballduell waren der Auslöser. „Es gab jetzt nicht die Situation, in der es passiert ist. Es kann auch beim Krafttraining passiert sein“, fügt er hinzu.

Pünktlich zum Saisonendspurt zurück

Pünktlich zum Saisonendspurt ist Weihrauch nun wieder fit. Dass der FC Carl Zeiss Jena die zehn Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Lok Leipzig noch aufholt, will er jedoch nicht versprechen. „Es bringt uns auch nichts, jetzt ständig auf die Tabelle oder andere Gegner zu schauen. Wir müssen unsere Spiele gewinnen“, betont der Mittelfeldspieler.

Am Mittwoch (19 Uhr) kommt der FSV Zwickau nach Jena – ein wichtiges Spiel für den FCC. Weihrauch weist darauf hin, dass die Regeneration entscheidend ist, da es das vierte Spiel innerhalb von zehn Tagen für die Mannschaft sein wird. „Man hat gegen Luckenwalde am Ende schon gemerkt, dass die Power gefehlt hat“, sagt er. Doch der Akku sei bis Mittwoch sicher wieder voll.

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