Nach Rolfes' Job-Zusage: Druck auf Bayer-Coach Hjulmand bleibt extrem hoch
Job-Druck auf Bayer-Coach Hjulmand nach Rolfes-Zusage

Nach Job-Zusage von Rolfes: Job-Druck für Bayer-Coach Hjulmand bleibt extrem

Unter massivem Druck: Leverkusens Trainer Kasper Hjulmand (53) und Sportdirektor Simon Rolfes (44) stehen vor einer entscheidenden Phase. Bayer Leverkusen hat nur eines der letzten neun Pflichtspiele gewonnen, was die Situation für den dänischen Trainer und den gesamten Verein dramatisch zuspitzt.

Champions-League-Qualifikation in weiter Ferne

Gegen den VfL Wolfsburg am Samstag um 15:30 Uhr ist ein Sieg absolut Pflicht. Nur so könnte Bayer Leverkusen noch eine realistische Chance auf die begehrte Champions-League-Qualifikation wahren. Aktuell liegt die Werkself auf Platz 6 der Bundesliga-Tabelle und muss sowohl RB Leipzig als auch die TSG Hoffenheim überholen, die jeweils vier Punkte Vorsprung haben.

Mehr noch als die sportliche Perspektive geht es um die Zukunft von Trainer Kasper Hjulmand. Der Däne muss das Vertrauen, das ihm Sportboss Simon Rolfes in der Länderspielpause öffentlich ausgesprochen hatte, nun dringend zurückzahlen. Rolfes hatte gegenüber BILD erklärt: „Ein Trainerwechsel ist kein Szenario, mit dem wir uns beschäftigen. Für uns ist klar: Wir wollen in dieser Konstellation erfolgreich sein. Es bieten sich noch immer alle Chancen, unser Saisonziel zu erreichen.“

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Vertrag bis 2027 – aber Zukunft ungewiss

Kasper Hjulmand steht zwar noch bis 2027 in Leverkusen unter Vertrag, doch bei einer Niederlage gegen die Wölfe könnte das Wechsel-Szenario schneller Realität werden, als es Rolfes lieb wäre. Bereits nach dem zweiten Spieltag hatte Leverkusen mit Erik ten Hag (56) einen Chefcoach in der laufenden Saison entlassen und Hjulmand als Nachfolger geholt.

Der dänische Trainer äußerte sich vor dem Abschlusstraining am Freitagvormittag zu seiner Drucksituation: „Es geht nicht um meine Person. Es geht um die Mannschaft, unsere Mannschaft. Das ist das Wichtigste. So ist es im Fußball.“

Hjulmands drei Prinzipien in der Krise

In englischer Sprache verdeutlichte Hjulmand anschließend drei grundlegende Prinzipien seiner Arbeitsweise:

  1. Erstens: Man muss versuchen, die Dinge zu ändern, die man ändern kann – und auch den Mut dazu haben.
  2. Zweitens: Man muss sich mit Dingen abfinden, die man nicht ändern kann.
  3. Drittens: Man muss so schlau sein, den Unterschied zu erkennen.

Der Bayer-Trainer wirkte entschlossen und betonte: „Ich mag es, hier zu arbeiten. Mein Fokus liegt zu 100 Prozent auf der Mannschaft.“ Bezüglich der Tabellensituation erklärte er: „Wir wollen attackieren und in der Tabelle angreifen.“

Analyse und Verbesserungsansätze

Hjulmand erläuterte, wie der Aufwärtstrend gelingen soll: „Wir haben Fehler gemacht und das auch analysiert. Jetzt geht es los mit normalen Wochen und wir können die nächsten Wochen arbeiten. Es ist wichtig, dass wir ein bisschen enger und ein bisschen präziser in unserer Verteidigung arbeiten.“

Die kommenden Spiele werden zeigen, ob Hjulmands Analyse und seine Prinzipien in der Praxis aufgehen können. Für Bayer Leverkusen steht nicht nur die Champions-League-Qualifikation auf dem Spiel, sondern möglicherweise auch die Zukunft des Trainers, der trotz öffentlicher Unterstützung durch Sportdirektor Rolfes unter enormem Erfolgsdruck steht.

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