Kauczinski und das "begehrte Ziel" mit 1860 München
Der TSV 1860 München befindet sich in einer beeindruckenden Formphase. Unter der Führung von Trainer Markus Kauczinski haben die "Löwen" eine Serie von fünf Siegen in Folge hingelegt und sich damit zurück ins Aufstiegsrennen der 3. Fußball-Liga katapultiert. Aktuell rangieren sie auf Platz sechs und sind damit wieder mittendrin im Kampf um den begehrten Aufstieg in die 2. Liga.
Die Zeit der entscheidenden Spiele
Markus Kauczinski hat für seine Mannschaft die Phase der entscheidenden Spiele ausgerufen. Das nächste Ziel ist ein Heimerfolg am Samstag im voll besetzten Grünwalder Stadion gegen den SV Wehen Wiesbaden. Der Gegner liegt nur einen Punkt zurück, was das Duell zusätzlich spannend macht. "Die Stimmung ist gut, wenn man gewinnt", kommentierte Kauczinski die aktuelle Lage. Er betonte, dass nun acht bis neun Teams um das begehrte Ziel des Aufstiegs kämpfen würden.
Ein spezieller Hattrick im Visier
Für den 56-jährigen Trainer wäre ein Aufstieg mit 1860 München ein besonderer Coup. Bereits 2013 gelang ihm dies mit dem Karlsruher SC, und vor drei Jahren schaffte er es über die Relegation mit dem aktuellen Gegner Wehen Wiesbaden. Ein dritter Aufstieg als Drittliga-Trainer wäre somit ein bemerkenswerter Hattrick. Über seinen Ex-Verein sagte Kauczinski: "Es war eine schöne Zeit, ich blicke da gerne drauf zurück." Er bezeichnete Wehen Wiesbaden als "Geheimtipp auf den Aufstieg", der "ein bisschen unter dem Radar" fliege.
Fokus auf Leistung statt auf Berechnungen
Auf die Frage, wie viele Siege es noch für den Aufstieg brauche, reagierte der erfahrene Coach abwehrend: "Keine Ahnung. Damit beschäftige ich mich nicht. Mit solchen Rechnungen braucht man gar nicht erst anzufangen." Stattdessen betonte er, dass für ihn stets die Leistung seiner Mannschaft maßgeblich bleibe. "Es sind jetzt nur noch Endspiele", so Kauczinski. Ein kleiner Dämpfer für die Löwen: Kapitän Thore Jacobsen fehlt wegen einer Gelb-Sperre im wichtigen Spiel gegen Wehen Wiesbaden.



