Union-Khedira über Trainerin Eta: „Zweifel waren nach erster Einheit vom Tisch“
Khedira über Eta: Zweifel schnell ausgeräumt

Union-Vize-Kapitän Khedira über neue Chefin Eta: „Die Zweifel waren schnell beseitigt“

Nach dem enttäuschenden Debüt unter neuer Führung mit einer 1:2-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg äußert sich Union Berlins Vize-Kapitän Rani Khedira (32) nun ausführlich über die ersten Tage unter Cheftrainerin Marie-Louise Eta (34). Der erfahrene Mittelfeldspieler gesteht dabei ein, dass es anfänglich durchaus kurzfristige Zweifel im Team gab, diese jedoch erstaunlich schnell verflogen sind.

Erste Erfahrungen als Co-Trainerin schaffen Vertrauen

Khedira erinnert sich daran, dass er bereits vor zwei Jahren in der Saison 2023/24 erste Erfahrungen mit Eta sammeln konnte, als sie noch als Co-Trainerin bei Union Berlin tätig war. „Natürlich gab es anfangs eine gewisse Skepsis, ob es funktionieren kann oder nicht“, erklärt der Profi offen. „Doch alle Zweifel waren bereits nach der allerersten Trainingseinheit komplett vom Tisch geräumt.“ Dieser schnellen initialen Skepsis folgte eine umso raschere Akzeptanz innerhalb der gesamten Mannschaft.

Der Vize-Kapitän betont, dass er die neue Cheftrainerin genauso wahrnimmt wie damals in ihrer vorherigen Rolle: „Sie ist inhaltlich äußerst kompetent, hat wirklich was auf dem Kasten und hat uns sofort mit ihrer fußballerischen Qualität überzeugt.“ Besonders hervorheben möchte Khedira dabei Etas spezifische Art im Umgang mit den Spielern.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Empathie und klare Kommunikation als Erfolgsfaktoren

„Sie ist darüber hinaus eine sehr empathische Person“, so der Union-Spieler. „Jetzt in der Position als Cheftrainerin muss sie vielleicht das eine oder andere Wort mehr ergreifen, möglicherweise auch kritischer sein, bestimmte Dinge ansprechen und letztendlich entscheiden. Das hat sie in dieser ersten Woche bereits sehr gut gemacht.“

Ein entscheidender Punkt sei dabei die Kommunikationsweise der neuen Trainerin. „Sie hat viel den Dialog gesucht, ohne dabei zu viel zu reden. Stattdessen hat sie den Fokus konsequent auf das Fußballspiel selbst gerichtet“, analysiert Khedira. „Genau darauf, was uns am meisten Freude bereitet und wofür wir bezahlt werden: dass die Dinge auf dem Platz letztendlich funktionieren.“

Eta konzentriert sich auf das Wesentliche

Die neue Cheftrainerin halte sich insgesamt eher im Hintergrund und betone stets, dass es nicht um sie persönlich gehe, sondern um das Team, den Verein und das Wesentliche – den Fußball. „Das unterstreicht ihre Empathie noch einmal besonders“, findet Khedira. „Sie wusste genau, welcher Medienrummel mit ihrer Ernennung entstehen würde, hat sich aber komplett auf den Fußball konzentriert.“

Der Druck liege daher bei der Mannschaft selbst und nicht primär bei der Trainerin. „Wir Spieler sind für die aktuelle Situation verantwortlich“, stellt der Vize-Kapitän klar. „Wir sind uns absolut bewusst, dass wir das nur gemeinsam schaffen können. Wir sind froh und dankbar, dass sie eingesprungen ist, um uns zu helfen.“ Sein abschließendes Fazit lautet entsprechend: „Wir sind jetzt in der Bringschuld und müssen es für den Verein über die Linie drücken.“

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration