Khedira lobt Union-Trainerin Eta: „Absolute Überzeugung“ nach erster Woche
Khedira lobt Union-Trainerin Eta: „Absolute Überzeugung“

Khedira voll des Lobes für neue Union-Trainerin Eta

Führungsspieler Rani Khedira äußert sich nach der ersten gemeinsamen Woche mit neuer Trainerin Marie-Louise Eta bei Union Berlin durchweg positiv. Der 32-jährige Mittelfeldspieler betont insbesondere die charakterlichen Stärken der 34-Jährigen, die als erste Frau in den fünf europäischen Top-Ligen ein Männerteam trainiert.

Empathie als Schlüsselqualität

„Sie ist sehr empathisch“, erklärt Khedira in einer Medienrunde. „Wie sie redet, wie sie kommuniziert, wie sie Dinge angeht. Das merkt man einfach dann im zwischenmenschlichen Bereich.“ Der Profifußballer fügt hinzu: „Da kann ich nach der ersten Woche nur sagen, dass es nach wie vor, wie vor zwei Jahren auch, eine absolute Überzeugung ihr gegenüber ist.“

Eta hatte bereits von November 2023 bis März 2024 als Co-Trainerin bei den Eisernen gearbeitet und ist nun als Nachfolgerin von Steffen Baumgart zur Cheftrainerin aufgestiegen. Khedira nimmt sie in ihrer neuen Rolle kaum anders wahr als damals.

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Inhaltliche Qualität überzeugt sofort

„Die Zweifel waren mit der ersten Einheit vom Tisch geräumt“, berichtet der Mittelfeldspieler. „Weil sie einfach inhaltlich was auf dem Kasten hat. Sie hat uns sofort mit ihrer Qualität überzeugt.“ Als Cheftrainerin müsse Eta nun allerdings das ein oder andere Wort mehr ergreifen und kritischer sein – was sie laut Khedira in der ersten Woche „sehr gut gemacht“ habe.

Die Mannschaft verlor zwar Etas Debütspiel als Cheftrainerin mit 1:2 gegen den VfL Wolfsburg, doch die Stimmung im Team bleibt ausgezeichnet. Abwehrspieler Derrick Köhn betonte unmittelbar nach dem Spiel bereits die „sehr gute“ Chemie zwischen der neuen Trainerin und der Mannschaft.

Mannschaft fühlt sich wohl mit neuer Führung

„Wir haben schnell zueinander gefunden“, erklärte Köhn. „Wir fühlen uns sehr wohl mit ihr. Wir versuchen uns jetzt, auf Leipzig vorzubereiten und ihr dort Geschenke zu machen.“ Die Rückkehr von Marie-Louise Eta zu Union Berlin scheint somit auf breite Akzeptanz im Team zu stoßen.

Die historische Ernennung der ersten Frau als Cheftrainerin eines Männerteams in den fünf europäischen Top-Ligen wird von den Spielern offenbar nicht als Besonderheit, sondern vielmehr als natürliche Entwicklung wahrgenommen. Khediras Aussagen unterstreichen, dass die fachliche Kompetenz und zwischenmenschlichen Fähigkeiten im Vordergrund stehen – unabhängig vom Geschlecht der Trainerin.

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