Kimmichs Schmerz über Gnabrys Verletzung: Ein emotionaler und sportlicher Schlag für Bayern
Kimmich leidet mit Gnabry: Verletzung trifft Bayern hart

Emotionaler Schlag für den FC Bayern: Gnabrys Verletzung trifft ins Mark

Die schwere Verletzung von Serge Gnabry hat den FC Bayern München sowohl sportlich als auch emotional tief getroffen. Der Offensivstar erlitt beim Abschlusstraining vor dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart einen Ausriss der Adduktoren am Oberschenkel, was eine Ausfallzeit von zwei bis vier Monaten bedeutet. Damit droht Gnabry nicht nur der Endspurt um das Triple zu entgehen, sondern möglicherweise auch seine letzte Chance auf eine WM-Teilnahme.

"Es ist dramatisch": Eberl zeigt sich angefasst

Sportvorstand Max Eberl zeigte sich nach der Diagnose sichtlich bewegt. "Es ist dramatisch", erklärte er und betonte, dass Gnabry zwar wahrscheinlich nicht operiert werden müsse, aber dennoch mit einer langen Pause rechnen müsse. "Serge ist sehr gefasst, sehr stabil, aber natürlich enttäuscht", berichtete Eberl über den Zustand des 30-Jährigen. Ein Comeback im entscheidenden Finale der Saison werde "wahrscheinlich nicht mehr funktionieren".

Besonders bitter: Für den 30-jährigen Gnabry könnte dies die letzte WM-Chance gewesen sein. Eberl äußerte seine Bedenken: "Wenn du 30, 31 bist, dann hast du noch eine WM vor der Brust wahrscheinlich. Ich weiß nicht, wie lange er noch spielt, aber es könnte die letzte Chance gewesen sein vielleicht." Erst im Februar hatte Gnabry seinen Vertrag bei den Bayern bis 2028 verlängert.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Kimmichs persönlicher Verlust: Mehr als nur ein Mitspieler

Besonders betroffen zeigt sich Vize-Kapitän Joshua Kimmich, der seit gemeinsamen Jugendtagen beim VfB Stuttgart ein enger Freund Gnabrys ist. "Der Ausfall wird uns extrem wehtun", gestand Kimmich und fügte hinzu: "Ich hoffe, dass wir das irgendwie aufgefangen bekommen." Doch der Verlust geht weit über die sportliche Ebene hinaus.

Kimmich beschrieb Gnabry nicht nur als wichtigen Offensiv-Allrounder, sondern vor allem als zentralen Team-Integrator und Stimmungsmacher. "Serge fehlt uns extrem in der Kabine und auf dem Feld", erklärte der 31-Jährige. "Es ist ein sehr großer Verlust als Fußballer und Mensch." Die persönliche Bindung zwischen beiden ist tief: Gnabry war 2022 Trauzeuge bei Kimmichs Hochzeit – damals als einziger Bayern-Profi eingeladen.

Bayerns Reaktion: Unterstützung und Zuversicht

Präsident Herbert Hainer bezeichnete die Situation als "unglaublich bitter" und erinnerte an Gnabrys starke Saisonleistungen mit 21 Torbeteiligungen. Gleichzeitig kündigte er volle Unterstützung an: "Wir werden ihn natürlich aufrichten. Das ist auch die Stärke des FC Bayern. Serge wird genauso stark zurückkommen."

Die Verletzung warf einen Schatten auf die kleine Meisterfeier nach dem 4:2-Sieg gegen Stuttgart. Während die Mannschaft den Titel sicherte, musste sie gleichzeitig den Verlust eines Schlüsselspielers verkraften. Besonders symbolisch: Ausgerechnet beim Elfmeterschießen im Abschlusstraining, einer eigentlich routinemäßigen Übung, ereignete sich der verhängnisvolle Vorfall.

Nun steht der FC Bayern vor der Herausforderung, nicht nur sportlich ohne Gnabry auszukommen, sondern auch die emotionale Lücke zu schließen, die der beliebte Teamspieler hinterlässt. Für Kimmich und die gesamte Mannschaft beginnt eine Phase des Zusammenhalts und der Neuorientierung.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration