Kimmichs flammende Verteidigung: Warum Rüdiger für die Nationalelf unverzichtbar ist
Kimmich verteidigt Rüdiger: 'Extrem wichtig für die Mannschaft'

Kimmichs flammende Verteidigung: Warum Rüdiger für die Nationalelf unverzichtbar ist

In der deutschen Nationalmannschaft wird derzeit intensiv über Antonio Rüdiger diskutiert. Der 33-jährige Innenverteidiger von Real Madrid stand zuletzt wegen eines harten Fouls an Getafes Rico in der Kritik. Trotz der kontroversen Debatten erhält Rüdiger nun prominenten Rückhalt von seinem Mannschaftskameraden und Kapitän Joshua Kimmich.

Kimmichs klare Worte für den Real-Madrid-Star

Joshua Kimmich äußerte sich in einem exklusiven Gespräch mit BILD deutlich zur Bedeutung Rüdigers für das DFB-Team. „Toni ist für uns natürlich ein sehr wichtiger Spieler“, betonte der 31-jährige Mittelfeldspieler. „Ich habe manchmal das Gefühl, wir in Deutschland vergessen, was der Toni da die letzten drei, vier Jahre abgeliefert hat.“

Kimmich verwies dabei auf die beeindruckende Bilanz des Verteidigers: „Er ist bei Real Madrid unumstrittener Stammspieler. Er spielt jedes Jahr Champions League, Finale, Halbfinale. Davon haben wir nicht viele Spieler bei uns im Kader, wenn wir dann hoffentlich die K.O.-Runde erreichen.“

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Die besonderen Qualitäten Rüdigers

Der Nationalmannschaftskapitän hob insbesondere die Zuverlässigkeit seines Teamkollegen hervor: „Der Toni ist immer ein Spieler, auf den man sich verlassen kann und den du in jedem Spiel bringen kannst, ohne dass du dir als Mitspieler darüber Gedanken machen musst oder Bauchschmerzen haben musst.“

Kimmich fügte hinzu: „Er ist einfach jemand, der das schon sehr, sehr oft unter Beweis gestellt hat, dass er auf allerhöchstem Niveau performen kann. Und das ist für eine Mannschaft extrem wichtig, solche Spieler zu haben.“

Rüdigers selbstkritische Reflexion

Antonio Rüdiger selbst zeigte sich in einem Interview mit der FAZ einsichtig gegenüber der Kritik an seinem Spielstil. Der Verteidiger äußerte sich zur Diskussion um sein umstrittenes Foul: „Die Diskussion zeigt mir noch einmal, dass ich eine Verantwortung habe, der ich in manchen Momenten nicht gerecht geworden bin.“

Rüdiger betonte seine Lernbereitschaft: „Ich nehme seriös und sachlich vorgetragene Kritik ernst, weil ich selbst weiß, dass ich Szenen hatte, die deutlich drüber waren. Ich will kein Unruheherd sein, sondern Stabilität und Sicherheit geben.“

Die sportliche Situation des Verteidigers

Rüdiger war im Herbst aufgrund einer Oberschenkelverletzung lange Zeit ausgefallen und spielte zuletzt im September für die Nationalmannschaft. In der Innenverteidigung hatten sich in seiner Abwesenheit Jonathan Tah und Nico Schlotterbeck etabliert. Die Frage, ob Rüdiger weiterhin als Abwehrchef fungiert oder eher als Herausforderer für die Stammposition gilt, bleibt spannend.

Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte den Real-Madrid-Star zuvor bereits gelobt. Nun wird sich zeigen, ob Nagelsmann Rüdiger in den kommenden Testspielen gegen die Schweiz und Ghana wieder in die Startformation beruft. Die Rückkehr des erfahrenen Verteidigers könnte der deutschen Abwehr zusätzliche Stabilität und internationale Turniererfahrung bringen.

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